Vom Speik-Wandern und Frigga-Essen
Neugierig geworden? – Wer es selbst erleben möchte, muss ins Nationalparkgebiet Nockberge fahren. Wir, eine kleine Gruppe von 10 Leuten, waren letzte Woche unterwegs. Gleich am ersten Abend gab es eine üppige Jause beim Matl-Sepp, nicht weit von Bad Kleinkirchheim entfernt. Aufgetischt wurden Most, Speck, Glundner Kas und Kärtner Wurst, sowie Kärntner Reindling mit Mohnbutter (nach geheimen Hausrezept) – und alles, wie in einer Buschenschank üblich – selbst produziert. Und darauf sind Matl-Sepp und seine Frau stolz. Nicht nur für den Most gab es bereits eine Auszeichnung, sondern auch für den herzhaften Speck. Der Abend endete mit einer feinen Auswahl an Schnäpsen: vom Zirbenschnaps bis zum Heuschnaps (!) war alles dabei. Für uns war das genau die richtige Einstimmung und Kräftigung für die bevorstehende Speik-Wanderung am nächsten Tag!
Nun, am nächsten Tag, ging es bereits auf über 1500 Höhenmeter, denn nur hier und ausschließlich im Nationalpark Nockberge kann man Speik-Wandern! Speik ist eine alpine Pflanze, die erst ab dieser Höhenlage wächst. Die Wurzel dieser Pflanzenart enthält besonders viel an ätherischen Baldrianöl. Wegen den wichtigen Inhaltsstoffen wird aus der Wurzel das Speiköl gewonnen. Das mussten wir natürlich ausprobieren. Nach einer kürzeren Wanderung hatten wir bei der Wolitzenhütte erstmals die Gelegenheit ein sehr, sehr kaltes Fußbad im Quellwasser zu nehmen, um anschließend unsere müden Füße mit dem Speiköl einzumassieren. Das belebt und erfrischt den ganzen Körper!
Danach wollten wir uns stärken und waren bereits am richtigen Platz. Auf der Wolitzenhütte gibt es neben Kärtner Kasnudeln, Speckknödelsuppe, auch den besten Kaiserschmarrn Kärntens und Frigga. Wir haben alles bestellt! Frigga kannten wir nicht, es ist aber nichts anderes als Eierspeis mit viel Speck und Käse. Sehr gut und einfach zum Nachkochen! Ein Tipp für einen Kärntner Abend - einmal anders!

Nun, am nächsten Tag, ging es bereits auf über 1500 Höhenmeter, denn nur hier und ausschließlich im Nationalpark Nockberge kann man Speik-Wandern! Speik ist eine alpine Pflanze, die erst ab dieser Höhenlage wächst. Die Wurzel dieser Pflanzenart enthält besonders viel an ätherischen Baldrianöl. Wegen den wichtigen Inhaltsstoffen wird aus der Wurzel das Speiköl gewonnen. Das mussten wir natürlich ausprobieren. Nach einer kürzeren Wanderung hatten wir bei der Wolitzenhütte erstmals die Gelegenheit ein sehr, sehr kaltes Fußbad im Quellwasser zu nehmen, um anschließend unsere müden Füße mit dem Speiköl einzumassieren. Das belebt und erfrischt den ganzen Körper!
Danach wollten wir uns stärken und waren bereits am richtigen Platz. Auf der Wolitzenhütte gibt es neben Kärtner Kasnudeln, Speckknödelsuppe, auch den besten Kaiserschmarrn Kärntens und Frigga. Wir haben alles bestellt! Frigga kannten wir nicht, es ist aber nichts anderes als Eierspeis mit viel Speck und Käse. Sehr gut und einfach zum Nachkochen! Ein Tipp für einen Kärntner Abend - einmal anders!

Themen: Aussicht Hütte Kärnten Ausflugstipp wandern urig Hausmannskost
Ursula Schiller am Dienstag, 25. September 2007, 15:53
0 Kommentare | | 0 Trackbacks
Trackback URL:
http://blog.austria.info/stories/14551/modTrackback

