Pannonischer Safran aus dem Burgenland

In Österreich ist Safran bis etwa vor 100 Jahren in bester Qualität produziert worden. Er war besonders für seine Reinheit bekannt, weil er nur aus den Narben der handgepflückten Blütenblätter bestand.
Fährt man in Richtung des burgenländischen Städtchens Klingenbach gibt es nun nicht nur herrliche Ausflugsziele auf der Strecke, sondern man entdeckt mit ein wenig Glück und abenteuerlicher Suche - Safran versteckt man gern hinter Zuckermais-Kolonien (ostösterreichisch: Kukuruz) - Safran-Felder der ARGE Pannonischer Safran.
Diese Initiative kultiviert nach alter Tadition und 100jährigem "Schlaf" dieses handselektierte Gewürz und Heilmittel. Fazit - ich habe ihn zufällig im Herbst, kurz nach der Ernte dort in einem herrlichem Safran-Risotto verkostet. Himmlisch.
Für Wissenshungrige: Für einen Kilogramm Safran braucht man mehr als 200.000 (!) Blüten. Die Fäden verlieren 4/5 ihres Frischgewichtes, wenn sie getrocknet werden. Doch genau durch diese Trocknung bildet sich der für Safran so typische Geruch und sinnliche Geschmack aus.
Themen: Hausmannskost Gasthaus & Gastwirtschaft Burgenland
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