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Tirol Berge
Hallo Fabian, in Tirol ist das Karwendel einen Besuch...
Matthias - 19. Mrz, 14:10
Kultur und Kulinarik
...lassen sich in Linz tatsächlich sehr gut verbinden....
Gerry - 15. Jan, 08:35
Wein und Antipasti...
passen einfach perfekt zusammen! Bei den Bildern bekommt...
Gerry - 15. Jan, 08:20
Unbedingt besuchen
...muss ich mal Senf und Söhne. Das Konzept hört...
Salzburger - 15. Jan, 04:44
Senf
Naja ich bin ja nicht so der Senf Fan aber klingt zumindest...
Rene - 14. Jan, 19:29
Was meinen Sie genau,...
wenn Sie schreiben "Wenn Österreich Werber bloggen"? Österreich. ..
Pepperkorn - 13. Jan, 12:47
Tolles Restaurant!
Wir waren bei Peter Stöger und fanden die angebotenen...
Jörg Weber - 10. Jan, 18:54
echt lecker dort, vor...
echt lecker dort, vor allem mit guter musik die ich...
Franz - 6. Jan, 20:14

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Was kann man vom Jahrgang 2007 erwarten?

Mandelbaum-im-BurgenlandMit der Mandelblüte am Neusiedlersee zieht langsam der Frühling ins Land. Und wie man im Weinveranstaltungskalender der ÖWM sehen kann, öffnen die Winzer allerorten ihre Kellertüren oder laden auf andere Art und Weise ein, den neuen Jahrgang zu verkosten. Während die meisten 2007er Rotweine noch in den Fässern reifen, sind die Weißen zum Großteil schon in der Flasche und kommen langsam in Verkauf.

Wie die "offizielle" Stellungnahme der ÖWM und auch die Einschätzung der Wein Burgenland zum Jahrgang 2007 belegen, gehen die Fachleute von einem guten bis sehr guten Jahrgang aus, was nach den Wetterkapriolen im Sommer 2007 keine Selbstverständlichkeit ist.

Während nämlich die Touristiker den extrem heißen und regenarmen Juli, in dem mit bis zu 39,5°C einige Hitzerekorde gefallen sind, in guter Erinnerung behalten werden, hat er uns Weinbauern einige graue Haare beschert. Entgegen den Vorstellungen vieler Weinkonsumenten braucht die Weinrebe nämlich keine Badetemperaturen, um hochwertige Trauben zu erbringen. Weinstock und Winzer bevorzugen Sommertage unter 30°C und freuen sich über Regen zum richtigen Zeitpunkt.

Reife-WelschrieslingtraubenZum Glück waren die Nächte und die zweite Augusthälfte vergleichsweise kühl, sodaß in keinem Weinbaugebiet ernste Trockenschäden zu bemerken waren. Der frühe Austrieb nach einem sehr milden Winter und der heiße Sommer bescherte den Winzern die früheste Ernte aller Zeiten und mit ihr eine ziemliche logistische Herausforderung.

Nachdem in den frühen Gebieten des Burgenlandes bereits der Großteil der Weißweinsorten und der frühe Zweigelt gelesen war, setzten in den ersten Septembertagen heftige Regenfälle ein. In fast allen Weinbaugebieten fielen 100 bis 150 Liter pro Quadratmeter, was 20 bis 30 Prozent der durchschnittlichen Jahresregenmenge entspricht.

Trotzdem blieben die meisten Trauben von der drohenden Fäulnis verschont, weil die Temperaturen auf unter 10°C gesunken waren. Einige sonnige September- und Oktobertage brachten den spätreifenden Sorten danach schließlich doch noch die nötige Reife.

Trotz dieses von Extremen geprägten Wetterverlaufes sind die Weine des Jahrgangs 2007 paradoxer Weise besonders ausgewogen. Sie sind nicht so (zu) niedrig in der Säure und (zu) hoch im Alkoholgehalt, wie angesichts der Trockenheit zu befürchten war. Sie sind aber auch nicht so dünn und extraktarm, wie der starke Regen während Lese nahelegen würde.

Die Weißweine zeigen lebendige Fruchtaromen und eine schöne Harmonie am Gaumen. Sie sind angenehm frisch und machen Lust auf ein zweites Glas.

Die Roten sind in vielen Fällen nicht ganz so konzentriert, wie ihre (jetzt hauptsächlich in Verkauf befindlichen) 2006er, aber sie bieten genug Substanz um auch kritischen Gaumen Freude zu bereiten und sich einige Jahre lang positiv zu entwickeln.

Und last, but not least bescherte uns 2007 auch wieder hervorragende Süßweine aus überreifen, rosinenartig eingeschrumpften Trauben, die zu den besten der Welt zählen werden.

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