Wörthersee-Frühling in Kärnten
Das war ein Frühlingsausflug so wie ich es gern mag: vor 2 Wochen war ich mit einer Herrenrunde auf "Junggesellen"-Ausflug im südlichen, aus Sicht des Nord-Österreichers durchaus schon mediterran anmutenden Kärnten. Un-anstrengender Abend und lange Tanz-Nacht in Villach zollten natürlich ihren Tribut und gingen sonntags doch mit ein wenig Müdigkeit und Antriebslosigkeit einher. Schlussendlich halfen dann zwei Kärntner "Geheimrezepte" mich rasch wieder in Fahrt zu bringen:
1. ein Spaziergang in der frühlingshaft blütenreichen Bucht von Velden

und 2. einmal "loungen" im See-Spitz in ebenderselben Wörthersee-Bucht.
Touristiker-Kollegen hatten mir schon einiges von der spektakulären Seeterasse des doch eher traditionellem und "aus Funk & TV" bekannten Schlosshotels Velden gehört - nämlich nur Gutes und quasi ein Triple A: A rchitektur, A usblick und A temberaubende Küchenleistungen. Und schon der erste Blick war überwältigend & bestätigte diesen Eindruck.
Übrigens: Minuten später konnte ich fasziniert und mit großen Augen den exakten Anlegemanövern eines Segelschiffes an der See-Spitz-Mole folgen - direkt vor meinem "Lounge-Chair" (Anm: genial dekadentes Wort, oder?). Ehrlich - das war spannend wie annodazumals der Winnetou Film an einem regnerischem Sommerferientag ...
Noch besser war das Service - überraschend österreichisch und charmant. Trotzdem (Anm.: oder vielleicht gerade weil?) ich in den 3 Stunden entspannter Panorama-Geniesserei von insgesamt 6 unterschiedlichen Kellnerinnen bedient wurde ...
Beeindruckend einfach: Die Speisekarte. Diese hatte Raffinesse und große Bandbreite trotz einer feinen Konzentration aufs Wesentliche - nämlich wohltuende Bodenständigkeit bei der Auswahl der Grundlagen (heimische Fische, Kräuter, Gerichte) und der angenehm direkten Beschreibung, die man in Haubenrestaurants sonst eher selten antrifft.
Schlussendlich - das Essen. Ein Riesling-Risotto - fein, körnig, sämig. Exakter gemacht kann es wohl nicht sein. Und als Hauptgericht war das Bachsaibling-Filet schlichtweg eine Wucht: ein Furioso an Geschmacksaromen, zart-knuspriger Umrandung und dezent an einem intensiven Aroma-Schaum "angelehnt". Sorry für dieses Lobhudelei, doch es war schlichtweg perfekt.
Für mich war dies ein ganz "großes" Mittagsessen, eines an das ich mich sicher lange erinneren werde. Schließlich bedeutete "Mittags-Loungen" für mich drei Stunden entspanntes "Far Niente" in einem genialen Ambiente mit ebensolchem Ausblick auf einen der schönsten (und wärmsten) Alpenseen Europas zu genießen. Lieber Gott - ich bin heute schon dankbar, dass ich noch viele solcher Frühlingstage erleben kann ...
1. ein Spaziergang in der frühlingshaft blütenreichen Bucht von Velden

und 2. einmal "loungen" im See-Spitz in ebenderselben Wörthersee-Bucht.
Touristiker-Kollegen hatten mir schon einiges von der spektakulären Seeterasse des doch eher traditionellem und "aus Funk & TV" bekannten Schlosshotels Velden gehört - nämlich nur Gutes und quasi ein Triple A: A rchitektur, A usblick und A temberaubende Küchenleistungen. Und schon der erste Blick war überwältigend & bestätigte diesen Eindruck.
Übrigens: Minuten später konnte ich fasziniert und mit großen Augen den exakten Anlegemanövern eines Segelschiffes an der See-Spitz-Mole folgen - direkt vor meinem "Lounge-Chair" (Anm: genial dekadentes Wort, oder?). Ehrlich - das war spannend wie annodazumals der Winnetou Film an einem regnerischem Sommerferientag ...
Noch besser war das Service - überraschend österreichisch und charmant. Trotzdem (Anm.: oder vielleicht gerade weil?) ich in den 3 Stunden entspannter Panorama-Geniesserei von insgesamt 6 unterschiedlichen Kellnerinnen bedient wurde ...
Beeindruckend einfach: Die Speisekarte. Diese hatte Raffinesse und große Bandbreite trotz einer feinen Konzentration aufs Wesentliche - nämlich wohltuende Bodenständigkeit bei der Auswahl der Grundlagen (heimische Fische, Kräuter, Gerichte) und der angenehm direkten Beschreibung, die man in Haubenrestaurants sonst eher selten antrifft.
Schlussendlich - das Essen. Ein Riesling-Risotto - fein, körnig, sämig. Exakter gemacht kann es wohl nicht sein. Und als Hauptgericht war das Bachsaibling-Filet schlichtweg eine Wucht: ein Furioso an Geschmacksaromen, zart-knuspriger Umrandung und dezent an einem intensiven Aroma-Schaum "angelehnt". Sorry für dieses Lobhudelei, doch es war schlichtweg perfekt.
Für mich war dies ein ganz "großes" Mittagsessen, eines an das ich mich sicher lange erinneren werde. Schließlich bedeutete "Mittags-Loungen" für mich drei Stunden entspanntes "Far Niente" in einem genialen Ambiente mit ebensolchem Ausblick auf einen der schönsten (und wärmsten) Alpenseen Europas zu genießen. Lieber Gott - ich bin heute schon dankbar, dass ich noch viele solcher Frühlingstage erleben kann ...
Themen: Design mit Stil Aussicht Restaurant am Wasser
Martin Schobert am Montag, 21. April 2008, 00:02
1 Kommentar | | 0 Trackbacks
Trackback URL:
http://blog.austria.info/stories/25971/modTrackback


auf Karte anzeigen