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Hallo Fabian, in Tirol ist das Karwendel einen Besuch...
Matthias - 19. Mrz, 14:10
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...lassen sich in Linz tatsächlich sehr gut verbinden....
Gerry - 15. Jan, 08:35
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passen einfach perfekt zusammen! Bei den Bildern bekommt...
Gerry - 15. Jan, 08:20
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...muss ich mal Senf und Söhne. Das Konzept hört...
Salzburger - 15. Jan, 04:44
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Tolles Restaurant!
Wir waren bei Peter Stöger und fanden die angebotenen...
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echt lecker dort, vor...
echt lecker dort, vor allem mit guter musik die ich...
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Truite et omble chevalier am Wolfgangsee

Dass die Forelle auf französisch la truite heißt wusste ich. Um zu erfahren, dass der Saibling im Französischen der omble chevalier ist, musste ich ehrlich gesagt im Wörterbuch nachschlagen. Diese französischen Fischbezeichnungen brauche ich allerdings, wenn ich Franzosen von einem kulinarischen Highlight unseres heurigen Österreich-Urlaubes am Wolfgangsee berichten möchte. Also quasi unumgänglich, wenn ich meinen Job ernst nehmen will.

Zu berichten ist vom Gasthof Hupfmühle. Die Hupfmühle der Familie Hutterer liegt oberhalb von Sankt Wolfgang am Fuß des Schafbergs. Die Touristenmassen fahren zur Schafbergbahn. Für uns geht es kurz vor der Schafbergbahn steil bergauf bis zu einem kleine Parkplatz. Ab hier geht es auf einem Schotterweg 3 Minuten zu Fuß hinunter in die Klamm des Dittelbaches. Der Dittelbach markiert die Landesgrenze zwischen Salzburg und Oberösterreich.Dort am rauschenden Dittelbach steht seit dem 16 Jahrhundert eine Mühle. Die Holzbalken stammen noch aus dieser Zeit. Seit 1925 ist die Hupfmühle im Familienbetrieb als Gasthaus geführt. All das erfahren wir vom Hausherrn selbst.

Hupfmuehle
Wir sitzen auf einer der auf zwei Ebenen verteilten Gartenterassen. Der Wirt verweist auf die im Fischbecken schwimmenden Fische und man lässt uns die Wahl zwischen Saibling oder Forelle, entweder gebraten oder blau gedämpft im Wurzelsud. Die Fische dürfen selbst gefangen werden. Das dürfen unsere Kinder erledigen. Den notwendigen Stockschlag überlassen sie aber doch lieber dem Wirt. Am Weg zur Küche noch eine kurze Präsentation der für uns rausgefischten Fische am Tisch und 15 min später werden sie mit Salzkartoffeln, zerlassener Butter und Zitronenscheiben serviert. Einfach! Aber einfach herrlich. Frisch. Frischer geht es nicht!
Forelle-blau

Dazu einen steirischen Welschriesling. Damit kann man übrigens auch der Schafbergbahn bzw. den darin befindlichen Touristenmassen zuprosten. Die Dampflok fährt schnaufend auf der gegenüberliegenden Schluchtseite berg- bzw. talwärts. Das Gesamterlebnis ist perfekt.
Zum Nachtisch gibt es einen wunderbaren Topfenstrudel, teigdurchzogen und mit Marillen gefüllt. Einer von jener Sorte in dessen Zusammenhang man gerne von Großmutters Zeiten spricht.

Und wenn man in Zukunft Gäste der Hupfmühle von truites und ombles chevalier sprechen hört, dann hat es sich gelohnt: dass ich die Fisch-Vokabel gelernt habe!

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