Auf Landpartie ins Schilcherland ...
Unsere Stammleser werden es vielleicht vermuten - ja es ist wieder ein Beitrag vom schreiberisch begnadeten Florian Holzer in der Wochenendausgabe der Kurier Freizeit erschienen (die es leider immer noch nicht online zum Nachlesen gibt, wiewohl sie immerhin alle rauchfreien Lokale Österreichs Online via Google Map präsentieren, ist ja auch nicht schlecht). Für all jene unserer geschätzten Leserinnen und Leser, die wiederum NICHT die Gelegenheit hatten, die heutige Kolumne der Printausgabe in Händen zu halten - hier die Nachlese:

Urapfelmarmelade klingt doch gut und soll ebenso munden - nur ist selbige leider gut und aus. So steht's nämlich auf der Website der Frau Sagmeister, die diese Rarität aus der Steiermark verkauft. Immerhin bietet sie ja auch Lavendel-Gelee an und hat davon wohl noch genug. Dieses hat der Herr Holzer nämlich in Tobisegg verkostet, einem kleinen verschlafenen Ort in der Weststeiermark, dort wo die Frau Sagmeister auch ihren gleichnamig lautenden Laden führt.
Wobei mir gerade beim Schreiben dieser Zeilen einfällt, dass die Weststeiermark keineswegs im Westen der Steiermark liegt (dort ist nämlich das Ennstal und die Obersteiermark), vielmehr liegt das Land um Bärnbach (Hundertwasser-Kirche), Piber (Lippizaner), Köflach (Therme) und Co südlich von Graz - welches bekannterweise ja auch nicht wirklich mittig im Steirischen liegt. Aber genug der Nachhilfe-Stunde im Geographischen ...
Beim Herrn Holzer und allerlei ungewöhnlicher Köstlichkeiten die selbiger bei seiner Landpartie "schnabuliert" (für nicht Ost-Österreicher - genossen) hat. So wie z.B. im Cafe Lex in Stainz die Schoko-Ingwer Torte oder das Zitronentörtchen wo man dem Vernehmen nach auch "den vielleicht besten Kaffee der Steiermark verkosten kann". In jedem Fall empfiehlt er den Besuch der Willis Mostschenke in Marhof bei Stainz, wo die Familie Schriebl Biologisches zum Mitnehmen feilbietet.

Warum ich aber das ganze überhaupt hier zum Besten gebe ist, weil ich selbst dereinst durch einen Beitrag meiner lieben Kollegin Ursula einmal auf die Idee kam im Rauch-Hof in Wald (ebenfalls bei Stainz) Gast zu sein. Und das saftig, zarte Fleisch einer fangfrischen Forelle aus dem Stainzbach, veredelt mit einer Schnittlauch-Saucerl wie von Großmuttern wohl lange nicht vergessen werde ... .
Schwerer Ausflugstipp ins Steirische. Kann ruhig auch länger als nur eine Landpartie sein ...
Themen: Gasthaus Hausmannskost urig Heuriger Steiermark
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