Vielleicht bin ich ja schon etwas spät dran für diesen Beitrag (ich bin ja auch gerade erst ganz neu dazugestoßen). Jedenfalls möchte ich trotzdem, jetzt im Spätherbst über Wildgerichte schreiben. Als Koch behaupte ich „beim Kochen von Wildgerichten trennt sich die Spreu vom Weizen“. Hirsch & Co sind in der Zubereitung besonders anspruchsvoll und benötigen ein feines Händchen. Ob es eine traditionelle oberösterreichische Wildhasensuppe aus dem
Landgasthof Klinger in Gaspoltshofen, ein zart rosa gebratener Rehrücken aus dem 4 Haubenrestaurant von
Johanna Maier in Filzmoos oder einfach nur eine herzhaft würzige Hirschwurst aus der
Wildmetzgerei Kainrath aus Ybbsitz ist, Du solltest nicht zögern zu probieren. Die Wildsaison ist (leider) relativ kurz. Also dann Weidmannsheil und guten Appetit.
Johann Bauer am Donnerstag, 30. Oktober 2008, 10:26