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Funkensonntag im Silbertal

Im Silbertal fand der Funkensonntag heuer zwar schon am Samstag statt. Aber das ist ein Detail - alles andere hat gepasst!

Der Funkensonntag - früher alte Fasnat genannt - ist jeweils der Sonntag nach dem Faschingsdienstag. Dieser Sonntag war früher der größte Freudentag des Jahres für Jung und Alt. Es war der Tag, oder besser gesagt, es war der Abend jenes Tages, an dem man Fackeln schwang, den Funken abbrannte und es die guten "Funka-Küachle" zu essen gab. Anschließend wurde noch zum Tanz "Die letzten Drei" gespielt. Sie hiessen so, weil die Musikkapelle kurz vor Mitternacht die letzten drei Tänze ankündigte. Ab Mitternacht wurde endgültig die Fastenzeit besiegelt und es durfte bis Ostern nicht mehr getanzt werden.

Funken Silbertal Montafon


Wir stärkten uns also für diesen Brauch, und zwar im Hotel Hirschen, einem familiär geführten Haus im Ortszentrum von Silbertal. Vor allem Hausgäste speisten in den gemütlichen Holzstuben.

Ein richtiger Trumpf war unsere Kellnerin, die eine seltene Kombination von natürlicher Freundlichkeit und feiner Eleganz auszeichnete. Bei ihrem umsichtigen, aufmerksamen und charmanten Service fühlten wir uns bestens aufgehoben. Die Küche trug das ihre dazu bei. Wir genossen ein gebratenes Zanderfilet auf Gemüse, ein Tiroler Gröstl und ein Huftsteak mit Kroketten und Brokkoli. Krönender Abschluss war ein Mohr im Hemd, der auf der Zunge verging und den Gaumen verwöhnte. Die Weinkarte bot eine kleine, aber gute Auswahl von österreichischen Gewächsen. Schlussendlich überzeugte auch das Preis-/Leistungsverhältnis.

Wir waren gerüstet für das Abbrennen des Funkens. Die Silbertaler hatten ihn bestens gebaut, er hielt den lodernden Flammen stand und fiel nicht etwa zu früh um, die Musikkapelle spielte - das heisst, der Frühling kann bald kommen.

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4 Kommentare

Johannes - 14. Apr, 13:07

Wunderbarer Bericht

Liebe Carmen Breuss, sehr schöner Bericht, Kompliment und liebe Grüsse aus Stuttgart

Johannes Guggenberger
helmut - 14. Apr, 14:09

Brauchtum

Es ist schön das Brauchtum irgendwie gepflegt wird. Die heutige Jugend wird davon wahrscheinlich nichts mehr mitnehmen.
Doch man sollte seine Kinder auch wenn sinnlos erscheint in das was man selber noch weis einführen, erzählen.

beste grüße helmut
http://www.oldtimer-termine.net/weblog
theo - 28. Apr, 15:53

also ich muss sagen, dass auf den Vorarlberger Funken auf denen ich bisher war (und das sind nicht wenige) sehr viele Jugendliche und Kinder anzutreffen waren. Der Funken ist sicher ein Brauch, der noch länger gepflegt wird :)
Tipps - 30. Jul, 11:13

Keine Jugend, sehe ich nicht so

Also ich muß der Sache mit der Jugend auch wiedersprechen, komme aus Baden und hier gibt es immer mehr Fasnachtshaufen, wie dies bei uns gennant wird ;) .

Un diese werden im Regelfall von der Dorfjugend in Zusammenarbeit mit der freiwilligen Feuerwehr angehäuft.
Also in dem Bereich mache ich mir aktuell keine Sorgen.

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