Abstecher nach China
Wer jetzt glaubt, es folgt eine Hommage an das Green Cottage, Shangai Tan oder die Goldene Zeit wird enttäuscht werden. Denn erst, wenn man mit wirklichen Kennern durch die Stadt zieht, kommt man in Gegenden und Lokale, die ich mit ziemlicher Sicherheit nie aufgesucht bzw. gefunden hätte. Und was gibt es für einen besseren Gratmesser, als wenn in beiden Lokalen hauptsächlich Chinesen und Chinesische Mediziner zu finden sind – die müssen ja schlußendlich wissen, wo es gut zu Speisen ist!
Das Sichuan liegt inmitten eines 6000m2 großen originalgetreuen Gartens, der von einem chinesischen Architekten nach Regeln des Fengshui entworfen worden ist und herrlich für Verdauungsspaziergänge geeignet ist. Im Sommer muss es dort paradiesisch sein!

Serviert werden ausgewählte Köstlichkeiten der Sichuan-Küche, eine der vier großen Küchen Chinas (Peking-, Shanghai-, Kanton- und Sichuan-Küche). Die Speisen sind geschmackvoll gewürzt und sehr variantenreich. Es ist die Kunst der Köche viele verschiedene Geschmacksrichtungen in einer einzigen Speise zu vereinigen. Das gelingt dort perfekt! Ob Seegurke, Mais-Eiersuppe, Fisch oder Zauberkugeln (Nockerln aus klebrigem Reis mit süsser Sesamfüllung – ein Gedicht!) - ich kam aus dem Schwärmen nicht mehr heraus!
Im Happy Buddha (15, Mariahilfer Gürtel 9) steht die Kantonesische Küche im Vordergrund. Dim-Sums mit Bärlauch oder Schweinefleisch, Haifischflossensuppe (nie hätte ich gedacht, das jemals zu kosten!), geschmorte Hühnerfüße (ok, die werden nicht meine Leibspeise, aber eingefleischte China-Kenner wissen, daß diese eine wahre Delikatesse sind!),Tofu mit Pilzen, Shrimps mit einer süß/säuerlichen Zitronen/Honig/Sesamsauce (ein wahres Gaumenfeuerwerk!!) und zu guter Letzt die (für Li’s Cooking-Gästen) bekannte Kokosmilch mit Vanillesojamilch und kleinen Reiskugerln.
Meine Ausflüge waren aber nicht nur kulinarisch hochkarätig, sondern auch sehr lehrreich: Neben einem Unterricht in chinesischen Tischmanieren (niemals führt man den Kopf zur Reisschüssel, sondern immer die Schüssel auf Mundhöhe), erfuhr ich auch, daß man zu den Speisen am besten Chrysanthemen-Tee trinkt (dieser hilft bei der Verdauung und verhindert die Bildung von Fettpölstern ;-)) und dass sogar die Buddhisten immer einen Teil für Shiva übrig lassen...
Das Sichuan liegt inmitten eines 6000m2 großen originalgetreuen Gartens, der von einem chinesischen Architekten nach Regeln des Fengshui entworfen worden ist und herrlich für Verdauungsspaziergänge geeignet ist. Im Sommer muss es dort paradiesisch sein!

Serviert werden ausgewählte Köstlichkeiten der Sichuan-Küche, eine der vier großen Küchen Chinas (Peking-, Shanghai-, Kanton- und Sichuan-Küche). Die Speisen sind geschmackvoll gewürzt und sehr variantenreich. Es ist die Kunst der Köche viele verschiedene Geschmacksrichtungen in einer einzigen Speise zu vereinigen. Das gelingt dort perfekt! Ob Seegurke, Mais-Eiersuppe, Fisch oder Zauberkugeln (Nockerln aus klebrigem Reis mit süsser Sesamfüllung – ein Gedicht!) - ich kam aus dem Schwärmen nicht mehr heraus!
Im Happy Buddha (15, Mariahilfer Gürtel 9) steht die Kantonesische Küche im Vordergrund. Dim-Sums mit Bärlauch oder Schweinefleisch, Haifischflossensuppe (nie hätte ich gedacht, das jemals zu kosten!), geschmorte Hühnerfüße (ok, die werden nicht meine Leibspeise, aber eingefleischte China-Kenner wissen, daß diese eine wahre Delikatesse sind!),Tofu mit Pilzen, Shrimps mit einer süß/säuerlichen Zitronen/Honig/Sesamsauce (ein wahres Gaumenfeuerwerk!!) und zu guter Letzt die (für Li’s Cooking-Gästen) bekannte Kokosmilch mit Vanillesojamilch und kleinen Reiskugerln.
Meine Ausflüge waren aber nicht nur kulinarisch hochkarätig, sondern auch sehr lehrreich: Neben einem Unterricht in chinesischen Tischmanieren (niemals führt man den Kopf zur Reisschüssel, sondern immer die Schüssel auf Mundhöhe), erfuhr ich auch, daß man zu den Speisen am besten Chrysanthemen-Tee trinkt (dieser hilft bei der Verdauung und verhindert die Bildung von Fettpölstern ;-)) und dass sogar die Buddhisten immer einen Teil für Shiva übrig lassen...
Themen: chinesisch Ethno Restaurant Wien
Elisabeth Blumauer am Sonntag, 31. Dezember 2006, 18:23
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Das Happy Buddha...
Das Essen ist fantastisch, aber: Ich habe dieses Lokal zweimal mit einer Freundin besucht. Platziert wurden wir immer an Katzentischen. Wir fühlten uns etwas wie Gäste 2. Klasse.
Was aber wieder für das Lokal spricht: Die Gäste waren an beiden Abenden zu 95% Chinesen. Dennoch ein anderer Tipp und noch dazu im gleichen Bezirk: Tsing Tao in der Gerstnerstraße www.tsingtao-vienna.com
Danke auch für den nächsten chin. Geheimtipp, werd bei nächster Gelegenheit mal vorbeischauen!