Millstättersee
Gut, dann war mein dienstlicher (Pflicht-)Ausflug dorthin angesetzt und ich traute meinen Augen nicht, was ich dort im kleinen (Schreber-)Garten alles erspähte: Trödlerinventar wie man es aus Dachböden und Kellerabteilen kennt: Buddha-Statuen, lebensgroße Cherubinen, Zebrasofas, überdimensionierte leuchtende Herzen, usw.! Ich hab echt meine Zeit gebraucht, um mich in dem Berg von Skurrilitäten zu Recht zu finden.

Innen ging es in ähnlicher Manier weiter: komplett überladenes Ambiente, welches aber nicht ungemütlich wirkte, muss ich zugeben.
Das Essen verdient absolut seine Haube! Man sitzt auf völlig einfachen Holztischen (mit rot-weiß kariertem Tischtuch) und glaubt im ersten Moment nicht, dass hier ehrliche, ordentliche Wirtshausküche geboten wird. Die Portionen sind zwar so groß, dass ein gefälliges Anrichten schwierig ist, aber auch das passt in dieses außergewöhnliche Ambiente. Nicht vergessen: Tisch reservieren!
Wer in dieser Region noch mehr Zeit, dem sei auch unbedingt noch ein Dinner for 2 am See ans Herz zu legen. Ein Holzfloß inmitten des Sees, liebevoll gedeckter Tisch, Kerzenschein, spitzen Cateringservice (per Motorboot serviert!), ein Paravant zum abschirmen etwaiger Blicke vom Ufer :-) und Stille. Selten so einen romantischen Ort für zweisame Stunden erlebt.

Zu guter Letzt, die beste Aussicht auf den wunderschönen See hat man von der Lammersdorferhütte. Bei dem Bild braucht es glaube ich keine nähere Beschreibung…

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