Iberisch Bärig
Bei meinen letzten Österreich-Aufenthalten hatte ich Hunger und habe dabei gleich zwei neue, empfehlenswerte Lokale entdeckt.
Da gibt es in Wien in der Mondscheingasse einen Spanier. Der nennt sich passend zum Namen der Gasse „Lobo y Luna“. Es ist ein kleines Beisl, wie man in Wien sagt: Vorne der Barbereich für die Raucher, hinten gemütlich zum Sitzen für die Nichtraucher. Wir sind hinten gesessen. Die Karte ist knapp an Hauptgerichten und Vorspeisen, aber dafür vielfältig an Tapas und Pintxos. Diese Tapas sind raffinierter, als man sie vielerorts kennt: Zwar gibt es die Klassiker wie Jamon Serrano oder Manchego oder Pimientos, aber besonders hervorragend waren die Hühnerleber in Sherry und die gebratene Chorizo in einer Rioja-Sauce. Die feinen Tapas waren etwas klein gehalten, die klassischen wie die Patatas bravas mit einem pikanten Dip dafür überproportional. Als Hauptspeise wählten wir - no na - eine Paella mit Mariscos und – und das war das Highlight schlechthin – ein saftiges Rinderfilet (Buey). Alles in allem ein sehr feiner Spanier mit Fantasie. Auch die Weinkarte hat gute Seiten, besonders empfehlenswert der Haus-Rioja. Und ja, die Bedienung war spitze: freundlich, witzig, gut beratend und nicht aufdringlich.
So richtig neu ist der Bärenwirt in Salzburg (gleich in der Nähe des Bräustüberls) eigentlich nicht. Der Pächter ist neu und der macht seine Sache gut: Wer gut-bürgerliche österreichische Hausmannskost im Herzen Salzburgs zu vernünftigen Preisen schätzt, ist beim Bärenwirt bestens aufgehoben. Die Krönung war sicherlich der frische, zart-flockige Kaiserschmarrn mit einer ordentlichen Portion Zwetschkenröster!
Da gibt es in Wien in der Mondscheingasse einen Spanier. Der nennt sich passend zum Namen der Gasse „Lobo y Luna“. Es ist ein kleines Beisl, wie man in Wien sagt: Vorne der Barbereich für die Raucher, hinten gemütlich zum Sitzen für die Nichtraucher. Wir sind hinten gesessen. Die Karte ist knapp an Hauptgerichten und Vorspeisen, aber dafür vielfältig an Tapas und Pintxos. Diese Tapas sind raffinierter, als man sie vielerorts kennt: Zwar gibt es die Klassiker wie Jamon Serrano oder Manchego oder Pimientos, aber besonders hervorragend waren die Hühnerleber in Sherry und die gebratene Chorizo in einer Rioja-Sauce. Die feinen Tapas waren etwas klein gehalten, die klassischen wie die Patatas bravas mit einem pikanten Dip dafür überproportional. Als Hauptspeise wählten wir - no na - eine Paella mit Mariscos und – und das war das Highlight schlechthin – ein saftiges Rinderfilet (Buey). Alles in allem ein sehr feiner Spanier mit Fantasie. Auch die Weinkarte hat gute Seiten, besonders empfehlenswert der Haus-Rioja. Und ja, die Bedienung war spitze: freundlich, witzig, gut beratend und nicht aufdringlich.
So richtig neu ist der Bärenwirt in Salzburg (gleich in der Nähe des Bräustüberls) eigentlich nicht. Der Pächter ist neu und der macht seine Sache gut: Wer gut-bürgerliche österreichische Hausmannskost im Herzen Salzburgs zu vernünftigen Preisen schätzt, ist beim Bärenwirt bestens aufgehoben. Die Krönung war sicherlich der frische, zart-flockige Kaiserschmarrn mit einer ordentlichen Portion Zwetschkenröster!
Themen: Salzburg Spanisch Wien Hausmannskost
Emanuel Lehner am Mittwoch, 7. Februar 2007, 11:56
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