Kurzurlaub im Osten Österreichs
Wer kennt das nicht: ein langes Wochenende steht bevor, die Kinder freuen sich auf´s Austoben bei den Großelten, deine Freunde haben es auch geschafft sich freizuspielen. Endlich. Der lange herbeigesehnte Kurzurlaub mit Freunden steht bevor. Doch wohin genau soll es jetzt gehen? Ich habe in den letzten Jahren einige "Oasen" abseits des touristischen Mainstreams gefunden und hier zusammengefasst:
Beginnen würde ich Freitags mit einem Besuch
des Schiele-Museums in Tulln, der Geburtsstadt des Malers Egon Schiele. Sein Vater war Bahnhofs-Vorstand, dort erblickte er auch das Licht der Welt. Und ebendort begannen auch Gerti und Josef Sodoma kulinarisch zu wirken - im Bahnhofsrestaurant. Inzwischen hat man die Wirkstatt mit einem Design-Wirtshaus gewechselt und Gerti zwei Hauben erkocht. Schlafen: in einem Geniesserzimmer im Nibelungenhof.
Am Samstag geht´s weiter östlich zum kaiserlichen Schloss Hof.
Ich war letztes Wochenende dort, ein gerade revitalisiertes Barock-Ensemble mit barocken Gartenanlagen und Blick in die benachbarte Slowakei. Sehr nett. Im Innenhof gibt es ein Cafe, idealer Platz für eine gemütliche Vormittags-Melange.
Mittagessen würde ich aber am Wasser, entweder im Fischrestaurant "Rostiger Anker" (genialer Name, nicht wahr) oder ganz in der Nähe in Humer's Uferhaus in Orth an der Donau (genial: Karpfenspeck!).
Orth liegt direkt im Nationalpark Donauauen, womit sich auch das Nachmittagsprogramm erklärt hätte - z.B. mit einem Nationalparkführer eine "guided tour" im Kanu. Schlafen: Auland Carnuntum.
So am Sonntag würde ich ins Burgenland weiterfahren, keine halbe Stunde entfernt liegt ja schon der nächste Nationalpark - Neusiedlersee. Da gibt´s eine Menge Ideen für Sonnenanbeter. Genial: eine Bootsfahrt durch die Schilflandschaft mit dem Elektroboot, Start z.B. in Neusiedl. Denn gleich daneben liegt die chillige Mole West . Dort gibt es nicht nur den genialsten See-Blick des Landes, sondern auch schöne Menschen (ein wenig Szene, ich geb's ja zu) und gutes Essen. Dann würde ich weiter nach Jois fahren und am Hill 1 den Design-Kostraum im Weingut
Hillinger besuchen. Für Vinophile bietet sich alternativ auch Höpler's Weinräume an, ein einfaches - aber wohl gerade deshalb auch besonderes - olfaktorisches Erlebnis.
Je nach Wetter bieten sich 2 Abschluss-Alternativen an: Entweder zum Baden, Entspannen und himmlisch essen zur Seejungfrau im Yachthafen Jois (Nougatknödel! Und Austern um 2,50 das Stück. Kauftipp!).
Für jene die Exklusiveres lieben empfehle ich den Versuch einen Tisch im Taubenkobel zu ergattern.
Natürlich, den kennt doch jeder, sagen Sie jetzt. Eingeweihte wissen sogar, dass man in der Greisslerei ausgewählte 3-Stern-Gerichte auch "so zwischendurch" bekommt. Weniger bekannt ist aber, dass er auch ein paar himmlische Zimmer, authentisch renoviert im Stil burgenländischer Bauernhäuser, vermietet. Die Freunde, mit denen ich zwei Tage und eine Nacht an diesem Ort verbringen durfte brachten es mit einem Satz auf den Punkt: "Die Ruhe am Teich hier ist einzigartig. Ein Tag im Taubenkobel bringt soviel Erholung wie 4 Tage in jedem Wellnesshotel." Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Beginnen würde ich Freitags mit einem Besuch
des Schiele-Museums in Tulln, der Geburtsstadt des Malers Egon Schiele. Sein Vater war Bahnhofs-Vorstand, dort erblickte er auch das Licht der Welt. Und ebendort begannen auch Gerti und Josef Sodoma kulinarisch zu wirken - im Bahnhofsrestaurant. Inzwischen hat man die Wirkstatt mit einem Design-Wirtshaus gewechselt und Gerti zwei Hauben erkocht. Schlafen: in einem Geniesserzimmer im Nibelungenhof.Am Samstag geht´s weiter östlich zum kaiserlichen Schloss Hof.
Ich war letztes Wochenende dort, ein gerade revitalisiertes Barock-Ensemble mit barocken Gartenanlagen und Blick in die benachbarte Slowakei. Sehr nett. Im Innenhof gibt es ein Cafe, idealer Platz für eine gemütliche Vormittags-Melange. Mittagessen würde ich aber am Wasser, entweder im Fischrestaurant "Rostiger Anker" (genialer Name, nicht wahr) oder ganz in der Nähe in Humer's Uferhaus in Orth an der Donau (genial: Karpfenspeck!).
Orth liegt direkt im Nationalpark Donauauen, womit sich auch das Nachmittagsprogramm erklärt hätte - z.B. mit einem Nationalparkführer eine "guided tour" im Kanu. Schlafen: Auland Carnuntum.So am Sonntag würde ich ins Burgenland weiterfahren, keine halbe Stunde entfernt liegt ja schon der nächste Nationalpark - Neusiedlersee. Da gibt´s eine Menge Ideen für Sonnenanbeter. Genial: eine Bootsfahrt durch die Schilflandschaft mit dem Elektroboot, Start z.B. in Neusiedl. Denn gleich daneben liegt die chillige Mole West . Dort gibt es nicht nur den genialsten See-Blick des Landes, sondern auch schöne Menschen (ein wenig Szene, ich geb's ja zu) und gutes Essen. Dann würde ich weiter nach Jois fahren und am Hill 1 den Design-Kostraum im Weingut
Hillinger besuchen. Für Vinophile bietet sich alternativ auch Höpler's Weinräume an, ein einfaches - aber wohl gerade deshalb auch besonderes - olfaktorisches Erlebnis.Je nach Wetter bieten sich 2 Abschluss-Alternativen an: Entweder zum Baden, Entspannen und himmlisch essen zur Seejungfrau im Yachthafen Jois (Nougatknödel! Und Austern um 2,50 das Stück. Kauftipp!).
Für jene die Exklusiveres lieben empfehle ich den Versuch einen Tisch im Taubenkobel zu ergattern.
Natürlich, den kennt doch jeder, sagen Sie jetzt. Eingeweihte wissen sogar, dass man in der Greisslerei ausgewählte 3-Stern-Gerichte auch "so zwischendurch" bekommt. Weniger bekannt ist aber, dass er auch ein paar himmlische Zimmer, authentisch renoviert im Stil burgenländischer Bauernhäuser, vermietet. Die Freunde, mit denen ich zwei Tage und eine Nacht an diesem Ort verbringen durfte brachten es mit einem Satz auf den Punkt: "Die Ruhe am Teich hier ist einzigartig. Ein Tag im Taubenkobel bringt soviel Erholung wie 4 Tage in jedem Wellnesshotel." Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
Themen: Niederösterreich am Wasser Burgenland Hotel Gasthaus & Gastwirtschaft Übernachten Landpartie Wien
Martin Schobert am Dienstag, 24. April 2007, 18:40
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