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Tirol Berge
Hallo Fabian, in Tirol ist das Karwendel einen Besuch...
Matthias - 19. Mrz, 14:10
Kultur und Kulinarik
...lassen sich in Linz tatsächlich sehr gut verbinden....
Gerry - 15. Jan, 08:35
Wein und Antipasti...
passen einfach perfekt zusammen! Bei den Bildern bekommt...
Gerry - 15. Jan, 08:20
Unbedingt besuchen
...muss ich mal Senf und Söhne. Das Konzept hört...
Salzburger - 15. Jan, 04:44
Senf
Naja ich bin ja nicht so der Senf Fan aber klingt zumindest...
Rene - 14. Jan, 19:29
Was meinen Sie genau,...
wenn Sie schreiben "Wenn Österreich Werber bloggen"? Österreich. ..
Pepperkorn - 13. Jan, 12:47
Tolles Restaurant!
Wir waren bei Peter Stöger und fanden die angebotenen...
Jörg Weber - 10. Jan, 18:54
echt lecker dort, vor...
echt lecker dort, vor allem mit guter musik die ich...
Franz - 6. Jan, 20:14

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Alle Beiträge von Eleonore Gudmundsson

Gedanken zum Konferenzplunder in Charles Darwins Gedenkjahr

Konferenzplunder_Christian-Lendl
Lob des Konferenzplunders

Der Mensch – das weiß man – glaubt von sich,
er sei ein Kapazunder.
Und seiner Schöpfung Höhepunkt
Der Konferenzenplunder.

Dies süß Gebäck aus Blätterteig
Birgt in sich viel Gefahren:
Weißfleckig wird sogleich das Kleid –
Mit Zucker sie nie sparen.

Auch ist so manch gelehrter Mann
Am Plunder fast ersticket
Der Teig gar übel blättern kann -
Die Speiseröhre knicket.

Ob Marmelade, Apfelquatsch,
ob Schokocreme im Hohlraum
am Ende ist der Plundergatsch
der Konferenzen Albtraum.

Damit der von der Vortragsflut
Gebeutelte Teilnehmer
Sich dann und wann erquicken tut,
wurde bald Obst ein Thema.

Kaum war er seiner Wissenschaft
für kurze Zeit entronnen,
hat er sich in das Obst vergafft,
das ihm versprach viel Wonnen!

Doch kaum hat unser Armer hier
In Birnen sich verbissen
Stoppt ihm schon jede Nahrungsgier
Kann er nichts mehr genießen.

Denn in der harten Frucht da drin
Steckt einer seiner Zähne.
So wird die Lust auf Vitamin
Zur Konferenzenhäme.

Sobald der Zahn erneuert ist,
lacht er - wie einst - in Pausen
und ab sofort er nur mehr frisst
Blätterteignougatjausen.

Survival of the fittest meint
- Das sei nun noch berichtet
Dass Konferenzen Plunder eint.
(Sonst hätt ichs nicht gedichtet.)

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Liebenau liebt die Sau – schwacher Reim, großartiges Essen!

Nicht immer gelingt das Schwein. Was dem Österreicher (beiderlei Geschlechts) so gern und oft auf den Teller will, ist mitunter schwind-süchtig, geschmacksneutral - dafür gebacken. Gutes von schlechtem Schwein zu unterscheiden, ist daher die erste Übung dessen, der hierzulande den Gaumen schult. Selten sagt man zu einer Sau Sie. Vor kurzem ereignete sich jedoch eine solch respektvolle Bekanntschaft. Nach Liebenau verschlug es uns auf Geheiß und Anleitung von Linzer Freunden. Dort, wo das Mühlviertel sich mit dem Waldviertel zum Nordwald vereinigt, liegt das Dorf Liebenau. In ihm befindet sich der erste oberösterreichische Biogasthof Neulinger.
Die Speisekarte ist überschaubar, gibt aber ausreichend Anlass, über Menükombinationen nachzudenken. An dieser Stelle sei auch der Mühlviertler Almochs erwähnt. Die Portionen zeugen vom rauen Klima der Landschaft - steigt doch der Hunger mit dem Sinken der Temperaturen. (Es sei versichert, dass eben dieses Klima Seele und Körper einig werden lässt.) Die Auswahl an Bieren ist klein aber gediegen, mit den Weinen verhält es sich ebenso.
Eine Loipe, die bis Karlstift (Waldviertel) reicht und ein kleines Alpin-Schigebiet, in dem Kinder lernen, verschneite Hänge zu meistern, sind Grund für einen Ausflug ins winterliche Liebenau. Im Sommer ruft die suchende Seele ein sich grenzenlos ausdehnender Nadelwald oder das Tannermoor. Der nicht sinnen Wollende nimmt ein Bad im nahen Frauenwieserteich.

LANDGASTHOF NEULINGER

A-4252 Liebenau 4, Tel. +43(0)7953 8103, info@biogasthof.at

Für Sie geöffnet: Fr-Di von 9.00-24.00 Uhr, Mi+Do Ruhetag

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Über diese Wurzel willst du stolpern

Wurzelhof1
Es kann vorkommen, dass man sich an einem warmen Sommertag mit einer Familie verabredet, die ein Kind hat, das so alt ist wie das eigene. Dann muss ein Lokal mit Garten her, in dem es etwas zu entdecken gibt, damit der Spagat zwischen Spielen und Bravsein gelingt. Es schadet nicht, wenn das Essen köstlich, überaus ansprechend dargereicht und noch dazu nicht überteuert ist. Der Wurzelhof in Langschlag im nördlichen Waldviertel war vor kurzem Ziel eines interfamiliären Zusammenfindens. Mag sein, dass uns die geeiste Paradeissuppe, der Hollerblütensaft und die Schwammerlgerichte so hoch gestimmt haben - ebenso kann es sein, dass es nur einfach großartig war, in diesem Garten zu sitzen, der schon viele hundert Jahre Gastlichkeit auf dem Buckel hat. Der Wurzelhof - über den ich im Internet gestolpert bin - sieht mich wieder, denn auch die Stube, in die ich blickte, scheint jene Atmosphäre zu haben, die die Bezeichnung Gasthaus rechtfertigt.
Gast- und Seminarhaus Wurzelhof. 3921 Langschlag 36: Tel.: 02814/8378

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Keine 5 Centimeter mehr....

Aus Studententagen weiß man, dass der "USP" der Kette Centimeter Bier & Brot ist. Es konnte vorkommen, dass Freunden oder einem selbst nach deftigem Essen und gutem Bier war, dann war das Centimeter eine probate Wahl. Nun bat mich vor kurzem ein Ortsunkundiger um ein Treffen im Centimeter V (Margaretenstraße/Schleifmühlgasse), und auch wenn ich dem Einfachen, Rustikalen durchaus zugeneigt bin, werde ich über die Schwelle des Centimeter V keine Zehe mehr setzen.
Hatte das "warme" Brot lediglich Lufttemperatur (gut - es war ein heißer Tag!), erfüllte mich der Brodem der Katakombe, in der man den Ruf der Natur erhört, mit unvergesslichem Abscheu. Verdammt schade so etwas.

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(Wiener) Herz - bleib heurig! II

Sommerbauer
Wenn uns nach Heurigem ist und Stefan Oberschil http://blog.austria.info/stories/25619/ nicht offen hat, hoffen wir auf Franz Sommerbauer in Perchtoldsdorf.
Dabei verdiente Franz Sommerbauer (2380, Sonnbergstraße 32) unsere Zuneigung an jedem Tag des Jahres! Um also Gerechtigkeit walten zu lassen, ziehe der Wiener Gürtel als Äquator ein zwischen der nördlichen Hemisphäre, in der Stefan Oberschil unser Favorit ist und der südlichen, da Franz Sommerbauer regiert!
Was uns an der Buschenschank gleich unterhalb der Perchtoldsdorfer Heide begeistert, ist das vorzügliche Essen -etwa das Beef Tartare: Feinstes Fleisch umgibt sich mit seinen Mischzutaten wie die Sonne mit ihren Strahlen. Als besondere Nuance wird ein herber Tresterlikör gereicht, der auch fleischlos köstlich mundet.
Sommerbauer_Tartare
Einen Gastarbeiter hat die stets freundliche Margarete Sommerbauer in ihrer zum Gastraum offenen Küche. Wie kein zweiter Österreicher versteht sich ihr Franz auf die Zubereitung knuspriger "Schnitzelspitzln". So wie jene schmecken, muss er mit seinem Los zufrieden sein, das die große Tafel über dem Buffet andeutet. Die Weine sind beglückend, der Garten ist es ebenso. Und: Hier ist man gut zu Kindern!!

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Sicilia est insula in 1040

P4110333
Der erste Geschmackseindruck einer hauchdünnen Prosciuttoscheibe, die Nino Crupi im Sommer 2006 bedächtig von einem riesigen Schinken herunter schnitt und mir mit eleganter Handbewegung darreichte, kann als Verzückung bezeichnet werden. Ich hatte Prosciutto bis dahin als Materie gekannt, die dazu genötigt wird, allerlei zu verhüllen: Melonen etwa, Weichkäse oder (o, Jamie Oliver, warum?) Angler - nichts davon will sich mir erschließen.
Sogleich wurde das Geschäft in Wien 4 (Margaretenstraße 3) Ort meiner tätigen Neugierde, und das war ein lohnendes Unterfangen.
Ergebnis:
Nino Crupi ist ein Sizilianer, in dessen elterlichem Garten die besten Orangen wachsen, die man in Wien finden kann (weil er sie dankenswerter weise hierher importiert). Das Olivenöl von eben dort verdient den selben Superlativ. Wann immer ich ein Geschenk zu machen habe, das nicht alltäglich sein soll, edel, aber nicht unverhältnismäßig teuer, schenke ich eine Flasche Crupi'schen Olivenöls und ernte stets überschwängliche Reaktionen.
Seine Antipasti beglücken meine Gäste, und wenn es etwas zu feiern gibt, schenke ich Crupis Prosecco (aus). Crupis Käse sind ebenso eigene Importe, und jeder - ob Pistazienpeccorino oder Parmesan - verdient höchste Anerkennung.
P4110332
Nino Crupi ist ganz in unserer Nähe - gleich neben der Österreich Werbung. Wir Glückspilze!
Crupi alimentari
Margaretenstraße 3
0664 3910607

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Fleisch! Betrachtung über die Wurstsemmel

P1150264
Die Wurstemmel erstand man früher auf dem Schulweg - und zwar beim Fleischhauer. Es mag schon damals klüger gewesen sein, Vollkornbrot und Apfel zu essen. Besser schmeckte die Wurstsemmel. Leider fiel die Wurstsemmel später den Moden der Vor- und Fertigbackerei zum Opfer. Die Semmelhälften wurden innen so glatt, dass die Extrawurst kläglich verrutschte - dies vor allem, wenn es sich um die teigig-wässrige Variante handelte.
Vor einigen Jahren folgte ich einer Eingebung und erstand in einer der wenigen Fleischhauereien Wiens eine Wurstsemmel, die mich umgehend verjüngte(, was Chanel und La Prairie niemals in dieser Intensität gelingt). Seit diesem Erlebnis kaufe ich so oft es geht bei Alfred Scharmitzer (1210, Theodor Körner Gasse 34/Ecke Donaufelder Straße) ein. Die Qualität des Fleisches ist hervorragend, die der Würstel & Würste (aus eigener Erzeugung) ebenso; Frau Scharmitzer bäckt selbst Mehlspeisen; man kann sich von Scharmitzer auch Brötchen liefern lassen, Scharmitzer führt Wild; zur Ganslzeit kann man bei Scharmitzer das ganze "Package" erstehen. Die Liste ließe sich fortsetzen. Vor allem aber hat Scharmitzer seine Wurstsemmeln. Und die macht ihm keiner nach.
Telefonnr. 01/2701341

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(Wiener) Herz - bleib heurig! I

P6080440
Bekanntlich habe ich einen Mann geehelicht, der einer durchaus ansprechenden Insel entstammt. Wann auch immer ich ihn aber frage, ob er nicht lieber hätte, dass wir in Island wohnen, antwortet er mit ungespielter Vehemenz: Nein! Dort gibt es keinen Heurigen!
Recht hat er. Unklug, wer sich zu weit vom Buschen entfernt, der seit Josef dem II die Kellergasse ziert.
Der Heurige ist die Konserve alles Guten im (Ost)-Österreicher. Er ist üppig, raunzert, herzzerreißend selbstlos und überbordend poetisch. Er ist der Ort, an dem jeder neben jedem sitzt, an dem Taufen gefeiert und Begräbnisse beendet werden - wenn das kein Symbol ist!
Unsere Lieblingsgegend ist Hagenbrunn nördlich von Wien. In der Schlossgasse 17 betreiben Theres und Stefan Oberschil ihren Heurigen. Rotweinguglhupf und Schaumröllchen finden auch dann noch Platz im Magen, wenn dieser von Braten, Aufstrich und Salat bereits versöhnlich gefüllt ist. Und der Wein! So wohlschmeckend sind Grüner Veltliner DAC, Gelber Muskateller und die Rieslinge, dass wir immer ein, zwei Flascherln auf die Insel mitnehmen, von der anfangs die Rede war. Gelber Muskateller auf Quellmoos im Nieselregen. Noch lieber aber: über den Bisamberg wandern und dann beim Oberschil einkehren. Oberschil, unser Herz bleibt heurig!
Stefan Oberschil in 2102, Hagenbrunn, Schlossgasse 17, hat ausgesteckt: 01.04.2009-19.04.2009, 21.05.2009-14.06.2009, 17.07.2009-16.08.2009, 11.09.2009-27.09.2009, 13.11.2009-08.12.2009
Telefon: 02262/672780 oder 672110

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Käse & Wein - heldenhaft!

KaeseRudi2
Käsekenner gibt es viele und Weinkenner auch. Käse- und Weinsommeliers schon weniger. Rudolf Macho, der Käserudi, hat diesen Nachweis höchster Meisterschaft erbracht und darf sich mit beiden Titeln schmücken. Was ihn zu einem Helden macht, ist der Standort, von dem aus er mit Begeisterung und Beharrlichkeit, feuereifrig, doch nie belehrend Käse & Wein feilbietet: Hoheneich, zwischen Schrems und Gmünd im nördlichen Waldviertel. Im Nah & Frisch gegenüber der Wallfahrtskirche, betreibt er seine Wunderkammer.
Die Käse in seiner Kühlkrippe haben alle eine Biografie. Rudolf Macho hat sie nicht selten selbst von weit herbeigeschafft. Dies gilt auch für die Weine, denn als Dompteur charaktervoller Flaschen absolviert er regelmäßig Studien- und Einkaufsreisen. Das Kellergewölbe aus ewigem Granit ist die Lusthöhle des Weinliebhabers. Obgleich das Lager nicht groß ist, finden sich hier gar erfreuliche Tropfen. Und sonst? Rudis Geschäft hat den Charme eines ländlichen Nahversorgers der postmodern durchbrochen ist von sehr, sehr Gutem. Frischer Fisch, Prosciutto, Champagner und Edelkonserven leben in seliger Eintracht mit Süßigkeiten, Zahnpasta und Packerlsuppen. Der Käserudi ist unser Held.

Rudolf Macho
Marktplatz 86
3945 Hoheneich
http://www.rudis-kaeseck.at/

Tel: 02852/54148 und 0664 5949406
Email: rmacho10@hotmail.com

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Ich trag den Magen in die Gruft

Gruft
Ein Lokal gibt es in Wien (4., Rilkeplatz 7), von dem ich befürchten muss, ich habe es in früheren Zeiten mit einem beachtlichen Umsatz gesegnet. Suchte ich es in Studententagen spätabends auf, so bin ich heute eher mittags dort anzutreffen. Nicht mehr Vergorenes weckt mein Interesse, sondern der abwechslungsreiche Mittagstisch, der mit Wiener Hausmannskost trefflich definiert ist. Da ist es kein Fehler, dass sich das Lokal direkt gegenüber der Österreich Werbung befindet. Den Herrn Wirt sieht man morgens die Waren frisch herbeischaffen, was zu meinem grenzenlosen Vertrauen in die Qualität des Gebotenen beiträgt. Dies gilt auch für die stets frischen Salzstangerln. Was mich aber mit Wohlbefinden umfängt, ist das Feuer, das an kalten Tagen im Ofen gegenüber der Schank prasselt und sich mit der dunklen Holzvertäfelung gegen den Unbill der Welt verbündet. Wien hat seine Inseln - echte Beisln, die nicht mehr versprechen als sie sind und genau deshalb so beständig den Moden trotzen. Wir wissen übrigens nicht, wie die Gruft wirklich heißt. Früher war sie die Gruft. Bei uns bleibt sie das auch. Und für Verirrte gilt: Gegenüber der Österreich Werbung, und die ist bekanntlich in der Margaretenstraße 1. http://www.iti.tuwien.ac.at/hannes.htm
Mo-Fr: 10.15-23.00; Sa,So,Fei: geschlossen

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