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    <title>Kulinarisch Reisen - Blog der Österreich Werbung : Rubrik:Emanuel Lehner</title>
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    <dc:publisher>Martin Schobert</dc:publisher>
    <dc:creator>Martin Schobert</dc:creator>
    <dc:date>2009-10-08T15:04:44Z</dc:date>
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    <title>Kulinarisch Reisen - Blog der Österreich Werbung</title>
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  <item rdf:about="http://blog.austria.info/stories/42168/">
    <title><![CDATA[Purbach - gut]]></title>
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    <description><![CDATA[Ob du es glaubst oder nicht, zwei Jahre sind es her, dass hier das letzte Mal von mir was gestanden ist. Damals hat auch der Stiegl Max angefangen. In <a href="http://www.austriasoccer.at/NAT/1980_89/198283_2.htm">Purbach</a> (Saison 82/83 Platz 16, 2. Division), im Burgenland, hat er ein Gasthaus aufgemacht. Der Stiegl Max kommt aber gar nicht von dort: Mama Slovenka, Papa Salzburger. In Purbach gef&auml;llt es ihm so gut, dass er sein Wirtshaus gleich nach diesem kleinen W&ouml;rtchen, das du eventuell von Schulnachrichten und Zeugnissen kennst, benannt hat und hinten hat er dann noch - ganz Marketingexperte - den Ortsnamen drangeh&auml;ngt. <a href="http://www.gutpurbach.at">"Gut Purbach"</a>. Der Stiegl Max kennt sich nicht nur mit der Gastwirtschaft und Marketing aus, sondern auch mit Tieren. Er hat Schafe und K&uuml;he, Enten und G&auml;nse. Und Fische aus dem See. Jetzt kommen bald auch ein Pferd und zwei Esel. Kein Streichelzoo, sagt er, zum Verwurschten braucht er sie.<br />
<img title="" height="300" alt="GutPurbach_Garten72" width="400" src="http://blog.austria.info/static/austriainfo/images/GutPurbach_Garten72.jpg" /><br />
Der Stiegl Max hat sich die Tiere gut angeschaut. So lange, bis er sie auswendig kennt. Aus- und inwendig sogar. Denn er hat sich um die Innereien angenommen, und aus denen kann er ein ganzes Men&uuml; machen. Wobei allein Innereien stimmt nicht. Die Herbstschnitzerl, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Animelles">Animelles</a> und gesottenen Kuheuter kommen von au&szlig;en. Einmal war auch der Herr Direktor aus dem Burgenland bei ihm. Der hat Zander gegessen. Und weil der innen noch nicht ganz durch war, hat er den Stiegl Max gleich laut gefragt. Sushi, oder was ? <br />
Der Stiegl Max hat auch viele gute Weine aus der Gegend. Und wenn Du dann einmal m&uuml;de bist bis zum Umfallen, dann nimmst Du Dir einfach ein Zimmer bei ihm.<br />
<img title="" height="400" alt="Menue" width="283" src="http://blog.austria.info/static/austriainfo/images/Menue.jpg" />]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.austria.info/topics/Emanuel+Lehner&quot;&gt;Emanuel Lehner&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-05T10:49:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.austria.info/stories/13527/">
    <title><![CDATA[Frau Helga und der Ziegerlkäse]]></title>
    <link>http://blog.austria.info/stories/13527/</link>
    <description><![CDATA[Afrika, Amerika, Antarktis, Asien, Australien. Es mag sein, dass es am Alphabet liegt, weil der sechste, der f&auml;llt vielen nicht ein, wenn sie alle Kontinente aufz&auml;hlen sollen. Europa hei&szlig;t er und er ist so alt, dass er ganz und gar in Vergessenheit zu geraten droht. Jetzt, wenn du sagst, &Ouml;sterreich, da d&auml;mmert&#8217;s schon eher. Denn da gibt es die <a href="http://www.austria.info">&Ouml;sterreich Werbung </a>und die macht f&uuml;r &Ouml;sterreich Werbung. <a href="http://www.oberoesterreich.at">Ober&ouml;sterreich</a>, das kennen noch viel mehr, weil von dort ist der K&auml;rntner Landeshauptmann her und der ober&ouml;sterreichische und ich glaub auch der Tiroler und die Salzburger Landeshauptfrau sowieso. Immerhin wird fast die H&auml;lfte aller Bundesl&auml;nder von Ober&ouml;sterreichern regiert. Vier Neuntel sind&#8217;s, um genau zu sein. Eine bemerkenswerte Tatsache allemal. <br />
<br />
Wenn du dann noch den Hinweis <a href="http://www.muehlviertel.at">M&uuml;hlviertel</a> gibst, dann schie&szlig;t&#8217;s den Leuten ein: Eiserner Vorhang, russische Besatzungszone, <a href="http://www.boehmerwald.at">B&ouml;hmerwald</a> und <a href="http://http://de.wikipedia.org/wiki/Granit_%28Stifter%29">Granit</a>. Mehr brauchst du den meisten nicht mehr sagen. Den wenigen, die noch &uuml;brig bleiben, wirfst du mit <a href="http://www.badzell.at">Bad Zell </a>noch ein St&ouml;ckerl: Kurort, Wellness, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Siebtelbauern">Siebtelbauern</a> und ein fescher Arzt, sag ich dir. Kuriert schneller als sein Schatten. Damit du aber alle, wirklich alle, erreichst, musst du <a href="http://www.tiscover.at/at/guide/5,de,SCH1/objectId,CTR767043at,curr,EUR,parentId,RGN20at,season,at1,selectedEntry,catering/intern.html">&#8222;Wirt im Graben&#8220;</a> hinzuf&uuml;gen.<br />
<br />
Dann f&auml;llt&#8217;s ihnen wie Schuppen von den Augen. Eh klar, der Wirt im Graben, unten bei der Waldaist. Idyllisch gelegen zwischen Feibelm&uuml;hle und Schaffelm&uuml;hle. So ganz stimmt&#8217;s nicht mehr, weil wegen dem Hochwasser haben sie die Feibelm&uuml;hle wegschieben m&uuml;ssen. Aber der Wirt im Graben, der hat Gl&uuml;ck, steht auf einer kleinen Anh&ouml;he. <br />
<img title="" height="78" alt="waldaist" width="120" src="http://blog.austria.info/static/austriainfo/images/waldaist.jpg" /><br />
Jetzt muss ich mich schon wieder korrigieren. Wirt im Graben stimmt n&auml;mlich auch nicht ganz. Eigentlich m&uuml;sst&#8217;s hei&szlig;en &#8222;Wirtin im Graben&#8220;, weil f&uuml;hren tut das kleine Landgasthaus mit Gastgarten, Ladenkegelbahn, Tabak-Trafik und ein paar Schafen die Frau Helga. Sie ist nicht nur eine flinke Kellnerin und eine ausgezeichnete Psychologin mit sozialer Ader, die ihre G&auml;ste auch noch um drei Uhr in der Fr&uuml;h, wenn sie schon Probleme mit dem Autoschl&uuml;ssel und dem Z&uuml;ndschloss haben, nach Hause kutschiert. <br />
<br />
Sie ist auch &#8211; und jetzt &uuml;bertreibe ich wirklich nicht &#8211; die weltbeste Herstellerin von Ziegerlk&auml;se. <img title="" height="87" alt="kaese" width="88" src="http://blog.austria.info/static/austriainfo/images/kaese.jpg" />Das ist so ein kleiner Gupf, der schaut aus wie ein Zylinder oder ein Kegel. Ich kann mich da nur schwer entscheiden, weil &#8222;Ziegerl&#8220; kommt aus dem M&uuml;hlviertlerischen und hei&szlig;t &uuml;bersetzt kleine Kegelform, aber die Ziegerl von der Frau Helga sind mehr zylindrisch. Ich sch&auml;tze mal acht Zentimeter hoch und sechs Zentimeter im Durchmesser. Bestehen tun die Ziegerl aus Topfen &#8211; aber das ist kein gew&ouml;hnlicher Topfen. Das ist ein schwer veredelter Topfen. Der wird zuerst einmal im Bier gewaschen, dass es die hellste Freude ist. Dann wird er getrocknet, dann wird er wieder im Bier gewaschen, dann wieder getrocknet. Wie oft das hin- und hergeht, wei&szlig; nur die Frau Helga und verraten tut sie&#8217;s nicht. &#8222;Betriebsgeheimnis&#8220; sagt sie. Am Ende hast du als Gastgartengast einen Ziegerlk&auml;se am Teller, der so was von gut schmeckt, dass es dich gleich nach einem zweiten und dritten gustiert. <br />
<br />
W&auml;hrend du so dahinisst, denkst du schon dran, wie du die Frau Helga ausspionieren k&ouml;nntest und mit dem Ziegerlk&auml;se-Rezept &uuml;ber die Grenze fl&uuml;chtest. Sagen wir einmal nach Amerika. Und dort machst du ein Ziegerlk&auml;se-Restaurant auf in Kalifornien. Weil zu Kalifornien hast du als &Ouml;sterreicher nat&uuml;rlich einen Bezug. Und dann bist du erfolgreich und schwimmst in Geld und du sponserst eine Fu&szlig;ballmannschaft. Und mit der Zeit wirst du Pr&auml;sident von dieser Mannschaft. Und dann benennst du das Stadion um, in dem dein Team seine Heimspiele austr&auml;gt. Und dann ist auch der Gouverneur von Kalifornien wieder vers&ouml;hnt mit den &Ouml;sterreichern. Und das ist dein Verdienst. Und ein wenig das Verdienst von der Frau Helga, der Wirtin im Graben in Bad Zell, M&uuml;hlviertel, Ober&ouml;sterreich, &Ouml;sterreich, Europa.]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.austria.info/topics/Emanuel+Lehner&quot;&gt;Emanuel Lehner&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-14T06:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.austria.info/stories/12785/">
    <title><![CDATA[Jö schau]]></title>
    <link>http://blog.austria.info/stories/12785/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://www.georgdanzer.at/GDtextSI/joesch.htm">"Neilich sitz' i umma hoiba zwa im Hawelka,<br />
bei a poa Wuchtel'n und bei an Bier,<br />
auf amoi gibt's beim Eingang vuan an mord's Trara,<br />
weu a Nackerter kummt eine bei der T&uuml;r',<br />
da oide Hawelka sagt: "Suach ma an Platz",<br />
owa sie macht an Patz'n Bah&ouml;'<br />
weu sie mant, dass sowas da net geht<br />
und er soll si schleich'n, aber schn&ouml;."</a><br />
<br />
<img title="" height="300" alt="Hawelka01" width="400" src="http://blog.austria.info/static/austriainfo/images/Hawelka01.jpg" /><br />
<br />
Die Hommage von <a href="http://www.georgdanzer.at">Georg Danzer</a> an dieses einzigartige Lokal sagt ja schon sehr viel &uuml;ber dieses Caf&eacute;. Ich war letzten Samstag Abend dort und hab mich dort pudelwohl gef&uuml;hlt. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchteln">Wuchteln</a> &#8211; oder je weiter der Westen, umso &ouml;fter sagt man Buchteln &#8211; haben am Nebentisch gedampft, das Achtel Wei&szlig;wein wurde einem in einem Glas serviert, das einen daran erinnert, wie man vor drei&szlig;ig Jahren zum ersten Mal mit dem Opa im Gasthaus war und ein Achterl Apfelsaft bekommen hat. Der junge Hawelka hat sich nett mit einem unterhalten und die Auswahl an Zeitungen und Magazinen muss man in Wien erstmal finden. Der <a href="http://www.hawelka.at">Hawelka</a> hat immer Saison.]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.austria.info/topics/Emanuel+Lehner&quot;&gt;Emanuel Lehner&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-03T17:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.austria.info/stories/12773/">
    <title><![CDATA[Immer voll]]></title>
    <link>http://blog.austria.info/stories/12773/</link>
    <description><![CDATA[Warum hei&szlig;t das <a href="http://www.gutekueche.at/restaurants/at/lokaldetail.php?lid=2412">Gasthaus &#8222;Immervoll&#8220;</a> <a href="http://www.falter.at/print/F2004_13_3.php">Immervoll</a> ? Weil es immer voll ist, was ja richtig ist. Oder weil hinter Immervoll ein gewisser Herr Immervoll steckt ? Keine Ahnung&#8230; Auf jeden Fall sitzt da fast jeden Abend <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanno_P%C3%B6schl">Hanno P&ouml;schl  </a>drinnen, der Strizzi-Schauspieler, der auch einmal versuchte, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Bond">James Bond </a>einen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch gegen Bond keine Chance, eher Strich in der Hose. Der P&ouml;schl sitzt auf jeden Fall da drinnen, weil ihm das Gasthaus geh&ouml;rt. Zweites Standbein sozusagen. Ein Deutscher namens Thomsen hat im Internet in bester <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Baric">Otto-Baric-Manier </a>gar angemerkt: <a href="http://www.lokalfuehrer.at/?site=detail&amp;id=1366&amp;show=tf">&#8220;Das Immervoll ist eine Beisl, die ich als Piefke nur empfehlen kann.&#8220; </a>Mir geht es genauso. Ich war letzten Samstag dort und habe Leber gegessen. Nicht jedermanns Sache, aber k&ouml;stlich und delikat, zart und fein. Dazu ein Glaserl Wein. Mein Bruder war auf Schulterscherzl unterwegs, klassisch quasi. Suppen mit Fritatten und Grie&szlig;nockerl gaben den hei&szlig;en Startschuss. &Uuml;berhaupt findet sich fast nur Wienerisches auf der Karte. Und abends unter der Woche, wenn die Leute aus den umliegenden B&uuml;ros im 1. Bezirk auf ein Feierabend-Achterl kommen, erinnert diese Restauration irgendwie an eine nordspanische Bodega, wo sich Gott und die Welt treffen. Also, die Beisl ist super, nichts wie hin, in die Weihburggasse 17, vorher aber <a href="http://www.dinnersearch.at/restaurant/detail/60614">reservieren</a>, ist immer voll&#8230;]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.austria.info/topics/Emanuel+Lehner&quot;&gt;Emanuel Lehner&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-02T19:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.austria.info/stories/8320/">
    <title><![CDATA[Fußball und Kulinarik 3]]></title>
    <link>http://blog.austria.info/stories/8320/</link>
    <description><![CDATA[Aber auch rund um das Linzer Stadion, das zwar kein Austragungsort der europ&auml;ischen Meisterschaften im n&auml;chsten Jahr ist, daf&uuml;r aber die U19-Fussball-Europameisterschaften veranstaltet, finden sich ein paar gute und sehr gute Restaurants: Da w&auml;re einmal die <a href="http://www.bergdiele.at">Bergdiele</a>, knappe f&uuml;nf Gehminuten vom Linzer Stadion. Sie hat nicht nur eine hervorragende K&uuml;che, sondern auch eine ausgesuchte Vinothek und eine sch&ouml;ne Auswahl an Zigarren. Immerhin ist die Bergdiele einmal im Monat Treffpunkt des <a href="http://www.zigarrenclub.at">Linzer Zigarrenklubs</a>. Pers&ouml;nlich finde ich das <a href="http://www.tiscover.at/at/guide/55156at,de,SCH1/objectId,CTR579845at,curr,EUR,parentId,RGN214at,season,at2,selectedEntry,catering/intern.html">Restaurant Le Boeuf</a>, ein paar Autominuten vom Stadion, sehr gut. Es ist ein Familienbetrieb, der sich auf ansprechendem Niveau kulinarisch einen Namen gemacht hat und sich sch&ouml;n um seine G&auml;ste k&uuml;mmert. Vor dem Match im Linzer Stadion ist &uuml;brigens der <a href="http://www.tiscover.at/at/guide/55156at,de,SCH1/objectId,CTR734439at,curr,EUR,parentId,RGN214at,season,at2,selectedEntry,catering/intern.html">Wiener Wald</a> am Freinberg sehr zu empfehlen. Vielleicht weniger wegen der ausgefallenen K&uuml;che, als viel mehr wegen des wunderbaren Ausblicks &uuml;ber die Stadt Linz. Und wen es nach dem Spiel in die Linzer Altstadt zieht, kehrt am besten zur St&auml;rkung in den <a href="http://www.promenadenhof.at">Promenadenhof</a> ein, der sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Linzer Restaurants und Wirtsh&auml;user entwickelt hat: Die Karte verspricht Bodenst&auml;ndiges aus Ober&ouml;sterreich (Innviertler Kn&ouml;delpfanne, Bratlpfanne etc.) und zahlreiche ober&ouml;sterreichische Biersorten.]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.austria.info/topics/Emanuel+Lehner&quot;&gt;Emanuel Lehner&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-23T12:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.austria.info/stories/8319/">
    <title><![CDATA[Fußball und Kulinarik 2]]></title>
    <link>http://blog.austria.info/stories/8319/</link>
    <description><![CDATA[Heute in <a href="http://www.linz.at">Linz</a>. Ich habe meinen Freund und Hobby-Literaten, Hubert Knasweger, losgeschickt, um das <a href="http://www.liva.at/sport/stadion.htm">Linzer Stadion </a>kulinarisch zu testen. Dabei ist er auf folgende Gedanken gekommen:<br />
<br />
<b>&#8222;Eine Scharfe scharf&#8220;</b><br />
<br />
Jetzt ist es ja nicht unbedingt so, dass in Linz so guter Fu&szlig;ball gespielt wird, dass die Leute sagen, Mensch, das musst du gesehen haben, wie gut die in Linz Fu&szlig;ball spielen. Jetzt, wenn es nicht der Fu&szlig;ball an sich ist und auch nicht die Ostblockcharme verspr&uuml;hende Architektur des Stadions und schon gar nicht der viele Beton, der die gr&ouml;&szlig;te Anzeigentafel der Welt einrahmt, was ist es dann, das die Leute in Scharen auf die Gugl pilgern l&auml;sst? Das fragt man sich zurecht. Weil so ein Spiel zwischen dem <a href="http://www.lask.at">Lask </a>und einer Delegation der <a href="http://www.ksv-fussball.at/home/">Stadtwerke Kapfenberg</a>, das ist wirklich nicht sehr sch&ouml;n zum Anschauen. Da vergeht dir alles.<br />
Nur der Appetit, der vergeht dir nicht. Weil der <a href="http://www3.hans-hofstetter.at/v01/?kn=14">Hofstetter Hans</a>, das ist der, der die Leute mit Essen und Getr&auml;nken versorgt. Der Caterer, wie sie Neudeutsch sagen, der <a href="http://www.doco.at">Do&amp;Co </a>des Linzer Stadionovals sozusagen. Beim Hofstetter Hans da stellt man sich gerne an. Weil schon, wenn man in der langen Schlange steht, l&auml;uft einem das Wasser im Mund zusammen. Da sieht man die anderen, die schlauer waren und noch fr&uuml;her Richtung W&uuml;rstlstandl aufgebrochen sind, schon wieder weggehen mit ihren Papptellern, auf denen sich die schon vom Wiener Lyriker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H.C._Artmann">H.C.Artmann </a>gelobte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burenwurst">Burenwurst</a> und der Senf und das Semmerl von vorgestern, wo du denkst, hoffentlich bleibt da nicht versehentlich ein Schneidezahn stecken, breit machen. Da will man sich am liebsten vordr&auml;ngen, damit man endlich &#8222;Eine Scharfe scharf&#8220; sagen kann. Und wenn es dann soweit ist, dass man endlich dran ist und das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burenwurst">Burenheidl</a> mit ganz vielen anderen Burenheidln im gro&szlig;en Wasserkessel schwimmen sieht und einen die gro&szlig;en Fettaugen, die quietschvergn&uuml;gt im Sud herumtanzen, so lieb anblicken, dann freut man sich so sehr, dass man ganz vergisst, dass irgendwo ein Fu&szlig;ballspiel im Gange ist. Und wenn dann die charmante W&uuml;rstlstandlfrau mit einer ausgesprochen bunten Sch&uuml;rze fragt, was h&auml;tten&#8217;s denn gern und du sagst &#8222;Eine Scharfe scharf&#8220;, dann kommt dir das ganz langsam &uuml;ber die Lippen. Weil die sch&ouml;nen Momente im Leben, die willst du ja schlie&szlig;lich auskosten. Und dann zahlst du drei Euro und du verstehst die Welt nicht mehr, weil die drei Euro bringen dich dem Paradies n&auml;her, w&auml;hrend du f&uuml;r das Fu&szlig;ballspiel, das die reinste H&ouml;lle ist und noch immer 0:0 steht, zehn Euro hingebl&auml;ttert hast. Wenn du dann hineinbei&szlig;t in die beste Burenwurst &Ouml;sterreichs &#8211; das ist jetzt nicht nur mein Urteil, sondern auch das vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Starek">Starek Gustl</a>, dem schwarzen Gustl, dem ehemaligen Meisterkicker von N&uuml;rnberg und M&uuml;nchen, der als Trainer so erfolglos war &#8211; dann schwebst du bald im siebten Himmel. Weil das Fett hat durch deinen Biss dein Gegen&uuml;ber nur Bruchteile von Sekunden sp&auml;ter voll im Auge getroffen und wenn du Pech hast, ist dein Gegen&uuml;ber so ein Hooligan, wie er &uuml;berall auf den Fu&szlig;ballpl&auml;tzen vorkommt, und der verm&ouml;belt dich gleich auf der Stelle, dass du nur noch Sternderl siehst &#8230;]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.austria.info/topics/Emanuel+Lehner&quot;&gt;Emanuel Lehner&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-23T12:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.austria.info/stories/8281/">
    <title><![CDATA[Fußball und Kulinarik 1]]></title>
    <link>http://blog.austria.info/stories/8281/</link>
    <description><![CDATA[413 Tage vor Beginn der Fu&szlig;ball Euro muss man sich sch&ouml;n langsam Gedanken machen, wo wir w&auml;hernd der drei Wochen im Juni 2008 &uuml;berhaupt essen sollen bzw. was wir unseren G&auml;sten eigentlich empfehlen k&ouml;nnen.<br />
<a href="http://blog.austria.info/static/austriainfo/images/ball.jpg" title="" rel="lightbox"><img title="" height="100" alt="ball" width="100" align="left" class="left" src="http://blog.austria.info/static/austriainfo/images/ball_small.jpg" /></a><br />
Die herk&ouml;mmliche Stadionk&uuml;che in &Ouml;sterreich kann man ja trotz aller Stadionnostalgie als eher bescheiden bezeichnen. <br />
<a href="http://blog.austria.info/static/austriainfo/images/pommes.jpg" title="" rel="lightbox"><img title="" height="64" alt="pommes" width="100" align="right" class="right" src="http://blog.austria.info/static/austriainfo/images/pommes_small.jpg" /></a><br />
Doch im Umfeld der Fu&szlig;ballpl&auml;tze hat sich aber Beachtliches entwickelt. Was es in &Ouml;sterreich in und um den Stadien so zu essen gibt, m&ouml;chte ich in n&auml;chster Zeit ein wenig unter die Lupe nehmen. Heute zu Gast in der Mozartstadt: Im Stadion selbst hat sich Red-Bull-Chef Mateschitz sein eigenes K&uuml;chenreich kreiert. Im <a href="http://www.bullscorner.at">Bull&#8217;s Corner</a> bekocht Markus Moser die Fu&szlig;ballfans auf Haubenniveau. Das Restaurant ist allerdings an Spieltagen nicht ge&ouml;ffnet. Gleich hinter dem Stadion befindet sich im Schloss Klessheim Salzburgs <a href="http://www.casinos.at/default.aspx?muid=e3b40e98-dc31-45cb-9e8d-a5aa1eba9db0">Casino</a> mit Restaurant. Etwa f&uuml;nf Autominuten vom Stadion, an der M&uuml;nchener Bundesstra&szlig;e gelegen, kocht <a href="http://www.hotel-brandstaetter.com/deutsch/tradition.shtml">Familie Brandst&auml;tter</a> Heimisches auf hohem Niveau. Wer&#8217;s bierselig mag, geht nach dem Match am besten in den nahen Europark, um dort in <a href="http://www.europark.co.at/europark/cms.nsf/o/AE2A11702B8C1F60C1256DB3002ACE4E">Raschhofers Rossbr&auml;u</a> Hausgebrautes zu verkosten.<br />
Gekocht wird jedenfalls rund um das Salzburger Stadion gut, hoffentlich stehen dem unsere Kicker um nichts nach...]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.austria.info/topics/Emanuel+Lehner&quot;&gt;Emanuel Lehner&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-21T16:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.austria.info/stories/7056/">
    <title><![CDATA[Borschtsch und Cevapcici]]></title>
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    <description><![CDATA[Mittel- und Osteuropa haben ja eine besondere Bedeutung in der Strategie der &Ouml;sterreich Werbung. Mehr und mehr r&uuml;cken L&auml;nder wie die Tschechische Republik, Polen, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, die Ukraine und Russland in den Fokus unserer Arbeit. Aber eine Frage habe ich schon: Wo kann man in &Ouml;sterreich diese L&auml;nder kulinarisch kennen lernen ? Ich hab mal zumindest nach den russischen Lokalen in Wien gesucht. Da gibt es folgende: Das <a href="http://www.wladimir.at">Wladimir</a> verspricht echt russische K&uuml;che von Borschtsch bis Pelmeni, von Kiewer Kotelett bis zu hochprozentigen Getr&auml;nken wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wodka">Wodka</a>. Seit 1923 gibt es das russische <a href="http://lokaltipp.at/jsp-content/homepage.jsp?chn=9&amp;id=282">Restaurant Feuervogel</a>, welches zumindest laut Beschreibung viel versprechend klingt. Aber, sagt mal: Wo gibt es weitere mittel-, ost-, s&uuml;dosteurop&auml;ische Beisl ?<br />
Wo gibt&#8217;s die besten Cevapcici, die wuchtigsten b&ouml;hmischen Kn&ouml;del, das feinste P&ouml;rk&ouml;lt, das sch&auml;rfste Gulasch usw. ?]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.austria.info/topics/Emanuel+Lehner&quot;&gt;Emanuel Lehner&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-20T10:41:00Z</dc:date>
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    <title><![CDATA[Triumph in der Provinz]]></title>
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    <description><![CDATA[In Ober&ouml;sterreich gibt es einen Ort, der hei&szlig;t Gaspoltshofen. Am besten n&auml;hert man sich ihm &uuml;ber die A1 Westautobahn und f&auml;hrt bei V&ouml;cklabruck ab oder man nimmt die Innnkreisautobahn und w&auml;hlt Meggenhofen als letzten Ausweg. In Gaspoltshofen gibt es einige Wirte. Der wahrscheinlich beste nennt sich "<a href="http://www.gasthof-klinger.at/">Klinger</a>". Das "Klinger" ist ein Landgasthaus von der feinen Sorte, viel wurde bereits berichtet, wie zB <a href="http://alacarte.at/cgi-bin/page.pl?id=943">hier</a>. Fest h&auml;lt man sich an der ober&ouml;sterreichischen, ja Hausruckviertler K&uuml;che. Was Land, Boden und Wasser so hergeben, findet sich auch auf der Speisekarte wieder. Als Vorspeise m&ouml;chte ich besonders das G&auml;nselebermousse hervorheben, welches zart auf der Zunge zergeht. Begleiten l&auml;sst man die weiche K&ouml;stlichkeit am besten von einem S&uuml;&szlig;weine, die der Chef des Hauses, ein Kenner der bek&ouml;mmlichen Tropfen, empfiehlt. Chef des Hauses ist &uuml;brigens B&uuml;rgermeister Wolfgang Klinger. Er hat zwei Br&uuml;der: Der eine hei&szlig;t Thomas und ist Vertriebschef von Br&uuml;ndlmayer, der andere hei&szlig;t Willi und leitet die Weinmarketing &Ouml;sterreich. Die Familie kennt sich also kulinarisch und &ouml;nologisch aus...<br />
H&ouml;hepunkt der Hauptspeisen ist zweifelsfrei der sogenannte "Leberbunkel". "Bunkel" nennt man im Hausruckviertel einen Kuchen, aber mit Kuchen hat die lokale Spezialit&auml;t au&szlig;er in seiner Form rein gar nichts zu tun. Es ist vielmehr ein faschierter Leberbraten im eigenen Saft, wie es sich geh&ouml;rt mit mehreren Beilagen: Reis, Erd&auml;pfel und Salat. Authentischer geht es nicht! Alles Natur, hausgemacht, original! Weitere Klassiker finden sich unter den Hauptspeisen: Das viel zu seltene Naturschnitzel feiert eine Renaissance, das Backhendl ist stichfest und goldgelb in der Pfanne paniert, der Schweinsbraten mit St&ouml;cklkraut und Kn&ouml;del tr&auml;gt Kruste!<br />
Ein Gedicht sind die Desserts: Palatschinken mit Marillenmarmelade, hauchd&uuml;nn angezuckert, k&ouml;nnten frischer, zarter, besser nicht sein. Eben dieselben Palatschinken &#8211; ohne Marmelade versteht sich - finden auch zu Beginn des Mahls Eingang aufs Men&uuml;: In Streifen geschnitten veredeln sie die frisch gebr&uuml;hte Rindssuppe. Das wusste auch schon Thomas Bernhard, &Ouml;sterreichs zugleich wohl meist geschm&auml;hter und gefeierter Dichter, zu w&uuml;rdigen. In seinem "Theatermacher" lie&szlig; er den Protagonisten Bruscon Folgendes sagen: "Selbst in der Fritattensuppe feiert die Provinz ihre Triumphe". Er meinte Klingers Fritattensuppe, wie Recht der Bernhard doch in vielem hat...]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
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    <title><![CDATA[Iberisch Bärig]]></title>
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    <description><![CDATA[Bei meinen letzten &Ouml;sterreich-Aufenthalten hatte ich Hunger und habe dabei gleich zwei neue, empfehlenswerte Lokale entdeckt.<br />
<br />
Da gibt es in Wien in der Mondscheingasse einen Spanier. Der nennt sich passend zum Namen der Gasse &#8222;Lobo y Luna&#8220;. Es ist ein kleines Beisl, wie man in Wien sagt: Vorne der Barbereich f&uuml;r die Raucher, hinten gem&uuml;tlich zum Sitzen f&uuml;r die Nichtraucher. Wir sind hinten gesessen. Die Karte ist knapp an Hauptgerichten und Vorspeisen, aber daf&uuml;r vielf&auml;ltig an Tapas und Pintxos. Diese Tapas sind raffinierter, als man sie vielerorts kennt: Zwar gibt es die Klassiker wie Jamon Serrano oder Manchego oder Pimientos, aber besonders hervorragend waren die H&uuml;hnerleber in Sherry und die gebratene Chorizo in einer Rioja-Sauce. Die feinen Tapas waren etwas klein gehalten, die klassischen wie die Patatas bravas mit einem pikanten Dip daf&uuml;r &uuml;berproportional. Als Hauptspeise w&auml;hlten wir - no na - eine Paella mit Mariscos und &#8211; und das war das Highlight schlechthin &#8211; ein saftiges Rinderfilet (Buey). Alles in allem ein sehr feiner Spanier mit Fantasie. Auch die Weinkarte hat gute Seiten, besonders empfehlenswert der Haus-Rioja. Und ja, die Bedienung war spitze: freundlich, witzig, gut beratend und nicht aufdringlich.<br />
<br />
So richtig neu ist der B&auml;renwirt in Salzburg (gleich in der N&auml;he des Br&auml;ust&uuml;berls) eigentlich nicht. Der P&auml;chter ist neu und der macht seine Sache gut: Wer gut-b&uuml;rgerliche &ouml;sterreichische Hausmannskost im Herzen Salzburgs zu vern&uuml;nftigen Preisen sch&auml;tzt, ist beim B&auml;renwirt bestens aufgehoben. Die Kr&ouml;nung war sicherlich der frische, zart-flockige Kaiserschmarrn mit einer ordentlichen Portion Zwetschkenr&ouml;ster!]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-07T10:56:00Z</dc:date>
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    <title><![CDATA[Shabu Shabu]]></title>
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    <description><![CDATA[An einem nasskalten Moskauer Abend, an dem man gerade noch der Versuchung widerstehen konnte, sich zum wiederholten Male eine Tiefk&uuml;hlpizza reinzuziehen, um doch &#8211; gesundheits- und figurbewusst &#8211; einen Tomatensalat mit importiertem Kern&ouml;l anzurichten, da denkt man gerne noch einmal an seine kulinarischen Highlights aus dem vergangenen Jahr. Als passionierter Reisender kann man da n&auml;mlich einiges entdecken. So habe ich im November 2006 in New York etwas Fantastisches gefunden: Irgendwo zwischen der 5th Avenue und dem Broadway auf der H&ouml;he der 32nd Street haben sich Koreaner niedergelassen, um dort kleine Restaurants zu betreiben. Da man in New York "panasiatisch" denkt, findet man bei den Koreanern auch Japanisches. "Shabu-Shabu" hie&szlig; dieser famose Versuch, ein japanisches Suppenfondue. Vor einem installieren die flinken Kellner einen Topf mit kochend hei&szlig;er Gem&uuml;sebr&uuml;he. Nebenbei versinkt man unter Tellern von allerlei Gr&uuml;nzeug (Chinakohl, Spinat, Pilzen usw.) und feinen Rindfleischstreifen oder wahlweise Seafood. Derlei blanchiert und kocht man in dem Suppentopf, genie&szlig;t die garen Frischprodukte mit allerlei Saucen. Am besten w&auml;hlt man eine Mischung aus Soja- und Limettensauce, etwas scharf darf es immer sein. Dazu ein &#8222;Sapporo&#8220;-Bier und man genie&szlig;t f&uuml;r New Yorker Verh&auml;ltnisse lange und gem&uuml;tlich "Shabu- Shabu". Als gelernter Germanist wei&szlig; ich, dass der Name der Speise "Shabu-Shabu" onomatopoetisch ist &#8211; lautmalerisch. "Shabu-Shabu" (=also zisch-zisch) macht es n&auml;mlich, wenn man das Fleisch, den Fisch oder das Gem&uuml;se ins Wasser taucht. Historiker meinen gar, dass schon Dschingis Khan und seine nimmerm&uuml;den Krieger sich an derlei zischendem Fondue delektierten.<br />
<br />
Nun fragt man sich zurecht: Was hat das alles mit einem Blog der &Ouml;sterreich Werbung zu tun? Macht der Lehner jetzt Werbung f&uuml;r Japan oder gar Amerika? Weit gefehlt! "Shabu-Shabu" gibt&#8217;s jetzt am sch&ouml;nen Wallersee, nur 20km von Salzburg entfernt. Das <a href="http://www.seehotel.at">Fisch- und Schneckenrestaurant Winkler</a>, wo wir auch das Seehotel finden, hat sich dieser kulinarischen Errungenschaft angenommen und bietet es an! Also, auf geht&#8217;s zum Wallersee. Zuerst der Spaziergang, dann der kulinarische Genuss, der sich nicht allein auf Fern&ouml;stliches beschr&auml;nken muss. Herrliche Fische aus dem nahen Wallersee, vorher ein paar Schnecken, dazu ein Glaserl vom Wei&szlig;en lassen mich an nasskalten Moskauer Abenden von der Heimat tr&auml;umen!]]></description>
    <dc:creator>Emanuel Lehner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.austria.info/topics/Emanuel+Lehner&quot;&gt;Emanuel Lehner&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Emanuel Lehner</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-22T20:22:00Z</dc:date>
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