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Da war ich noch nie ...
... und das passiert mir selten. Danke für den...
Martin Schobert - 7. Okt, 21:48
Wunderschöne Aussicht
Ich kann nur bestätigen. Die Aussicht von dort...
Volker Schäfer - 7. Okt, 21:16
Sehr empfehlenswert
Den fidelen Affen kann ich auch nur empfehlen. Dort...
Volker Schäfer - 7. Okt, 21:13
Na denn - wohl bekomm's
Übrigens habe ich noch einen Wachauer-Geheimtipp...
Martin# - 3. Okt, 12:15
Ja, die guten Marillen
Marillen sind nicht nur in Knödelform besonders...
Mario Berschinski - 21. Sep, 18:38
Die liebe Zeit..
Jetzt ist nur die (wesentliche) Frage, wie man sich...
David Reisner - 21. Sep, 14:59
Marillensüchtig...
... kann man bei Euren Beiträgen werden. Meine...
Martin Schobert - 20. Sep, 00:20
Frankophile Impressionen...
Also, liebe Leserinnen und Leser dieses kulinarischen...
Martin Schobert - 6. Sep, 14:44

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Alle Beiträge von Martin Schobert

Ein Wien-Urlaub im Wohnzimmer - das "Phil"

Unglaublich - ich hab ein neues Wohnzimmer gefunden.

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Das ungewöhnliche Lokal Phil gleich hinter Naschmarkt und Secession sieht so aus wie ein Wohnzimmer, tatsächlich ist es jedoch ein urgemütliches Kaffeehaus in dem neben allerlei Kulinarischem auch Bücher, Musik, Filme und sogar gebrauchte Design-Möbel feil geboten werden.

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"Alte" Hadern, die man als CD oder Schallplatte (!) auch gleich kaufen und mitnehmen kann, dröhnen aus den Sennheiser-Funkkopfhörern (Kultgegenstand), Secondhand-Möbel aus den 70ern und 80ern (wie bei meinen Großeltern - ehrlich - die Lampe gab es in deren Wohnung auch ...) stehen einfach so in der Gegend herum und können unter dem Motto "altabergut-phil" gleich vor Ort erstanden werden.

Bibliophil ist das Phil ebenso - allemöglichen Bücher stehen herum, weil das Phil auch eine Buchhandlung mit Lesestoff ist, allerdings sind die Bücher im Gegensatz zu den Möbeln nicht aus zweiter Hand. Dass heisst man wird auf der Speisekarte zwar zum Schmökern darin aufgefordert, aber gleichzeitig charmant gebeten dies aus Respekt vor den Büchern nur mit sauberen Fingern zu tun (*gg*).

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Ja - und schließlich ist das Phil auch ein kleiner Filmladen mit kaufbaren Festival-Filmen, UK-Importen und cineastischen Kult-Klassikern - kaufbar natürlich. Und im musealen Gartenbaukino betreibt man eine Philiale. Witzig.

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Mich begeistert das Lokal ja vor allem auch zum morgendlichen Schmausen: es gibt ein Frühstückspensions-Frühstück (hihi - stimmt ja wirklich: die Komposition ist wie in der Privatpension im Schiurlaub), ein Philgood-Frühstück und ein Philfraß-Frühstück. Der Rehrücken-Kuchen (wo gibt es denn sowas noch) schmeckt wie der von meiner Mama und hat sogar die echten Mandelsplitter am Rücken drin.

Sehr nett. Rauchfrei. Gratis WLan. Hoher Kult(ur)-Faktor. Etwas bobophil :-) - ok. Aber schließlich gibt es hier regelmäßige Literatur-Abende und Lesungen (Die nächsten Termine gibt es hier). Ja und das Phil ist nicht nur für mich Potential zu meinem 2. Wohnzimmer zu werden - auch die österreichischen Schriftsteller-Szene trifft sich hier wohl nicht nur zum literarischen Gedankenaustausch.

Definitv - das Phil ist nach Naschmarkt, K&K Hofzuckerbäckerei Demel, Sacher, Kunsthalle, Kaffeeküche und dem Hawelka, eines der kulinarischen Café-"must-see" bei jedem Wien-Trip!

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Vienna for Beginners

Vienna ist ja v.a. für unsere englisch-sprachigen Besucher besonders, imperial und doch modern.



Eindrucksvoll dokumentiert ist das auf diesem privaten Weblog. Vienna bietet aber noch mehr als nur - schöne Bilder ...

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Das musikalisch-scheniale Haus der Musik zum Beispiel. Oder - um bei unserem Thema zu bleiben, geschätzte Leserin, treuer Leser: "Wien, wie es isst" zum Beispiel.

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Die schönsten Urlaubsbilder aus Österreich

Hier. Genial. FlickR und Österreich , gell .

Ich fahre nächste Woche wieder los und hab noch keine Idee wohin es mich treiben wird. Bei diesen Bildern ist aber klar, welches Land wieder meine Reisedestination wird. OK, ich geb's ja zu: Ich bin halt ein "Kurzurlaub in Österreich"-Junkie ... .

Vorarlberg_header

Das Bild zeigt übrigens das morgendliche Vorarlberg mit Blick Richtung Montafon.

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Tiroler Gaumenfreuden im Stubaital

Bis Anfang Oktober gibt es im Stubai, einem der schönsten Tallandschaften in Tirol mit einem omnipräsenten, spektakulären Blick auf den Stubaier Gletscher, eine spannende Pauschale für kulinarisch interessierte Reisende. "Stubaier Gaumenfreuden" heisst das Pauschalangebot des Tourismusverbandes. Und tatsächlich sind die Pauchalen interessant, bekommt man neben dem guten Preis/Leistungs-Verhältnis für einen 3- oder 7tägigen Kurzurlaub doch Gaumenfreuden-Gutscheine die auf verschiedenen Berggasthöfe, Almwirtschaften und Selbstvermarktern gegen Speisen, Getränke und landwirtschaftliche Produkte aus dem Stubaital eingetauscht werden können.

Warum gerade das Stubai für Liebhaber kulinarischer Lebenskultur ein ideales Reiseziel ist zeigt eine andere Website.

Stubaier

Der Verein "Für's Stubai" verfolgt die Philosophie, dass eine Landschaft auf Dauer nur dann überleben kann, wenn ihre Bewohner es schaffen, dass sie die Produkte dieser Landschaft auch verkaufen.

Wenn der Bauer bekannt ist und eine Beziehung zwischen Produzenten und Konsumenten aufgebaut werden kann, entsteht Sicherheit und Verbundenheit.
Diese allgemeinen Aussagen treffen im Besonderen auf das Stubaital zu. Deshalb haben sich die Bauern mit Touristikern und Gewerbetreibenden zum Verein "Fürs Stubai" zusammengeschlossen.

Die bäuerliche Wirtschaftsweise erzeugt kulinarische Kostbarkeiten für Einheimische und Gäste. Soweit die Veredelung nicht direkt am Hof erfolgt, geschieht sie über traditionelle Familienbetriebe. Dadurch kann die besondere Qualität, die sich bei Milch- und Fleischprodukten schon aus dem kräuterreichen Futter der Bergwiesen ergibt, bis zum fertigen Produkt erhalten bleiben.

Der Vertrieb erfolgt weitgehend regional. So bleibt auch die Wertschöpfung im Tal. Über diese Kreislaufwirtschaft können die kleinen Strukturen erhalten werden die Notwendig sind, um Beziehung, Verbundenheit und schließlich Heimat zu schaffen.


VorarlbergKaese_-28c-29RitaNewman_p

Was die Website für uns Kulinarische Österreich-Fans so attraktiv macht, ist der Wirtshausführer mit besonders empfehlenswerten Betriebe die einen hohem Anteil an Stubaier Kostbarkeiten verarbeiten und anbieten. Oder der einfache Überblick wo man diese Kostbarkeiten direkt ab Hof kaufen kann. Am allerbesten gefallen mir aber die Wandervorschläge" um diese Kostbarkeiten auch selbst zu erwandern.

Also - auf nach Tirol Richtung Stubaier Gletscher.

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Neues Weblog aus Kärnten

Die Kärnten Werbung hat nun auch auf's Bloggen gesetzt und betreibt das Kärnten Reisetagebuch.

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Da jeder mitbloggen kann hat es zwar eher den Charakter eines "Forums", auch hat die Gewinnspiel-Aufmachung noch irgendwie zu viel werblichen, denn informativen, imagebildenden Charakter. Dennoch: Es posten inzwichen eine Menge unterschiedlicher "Insider" (ist nicht ganz nachvollziehbar ob es sich dabei um Gäste oder Einheimische handelt) interessante Tipps, Erlebnisse und Empfehlungen, die auf einer klassischen "Website" keinen Platz finden würden.

Was mir gut gefällt ist die integrierte google.map (gut gelöst) und die Integration der FlickR - Fotos (siehe screenshot rechts).

blog-kaernten-at-2

Ich finde die Aktion aber auch deshalb gut, weil nach regionalen Destinationen Weinviertel, Lammertal, Salzburg, Zell am See und St. Anton die erste Bundesland-Destination darauf setzt mit Usern zu kommunizieren statt sie mit informationsleeren Werbetexten zu langweilen: Im Kärnten Reisetagebuch werden durchaus authentische Tipps & Erlebnisse wie dieser kommuniziert - und das ist gut so. Schließlich werden diese ehrlichen und echten Informationen für reiselustige User immer wichtiger und interessanter, vor allem wenn man Meinungen, Kommentare, eigene Erfahrungen zum Erlebten Anderer abgeben kann.

Das mit dem fleißigen Kommentieren ist zwar im Kärnten Reisetagebuch noch nicht ganz der Fall, aber auch wir hier im Kulinarisch Reisen Blog haben inzwischen eine große Zahl an Stammlesern, aber noch immer wenig Kommentare. Also:

Hierund Jetzt meine Aufforderung: Schreibt uns Kommentare und Links zu anderen sympathischen Blogs aus und über Österreich. Einerseits lenkt ihr die Aufmerksamkeit damit auf diese Blogs und andererseits laden wir immer wieder Gast-Blogger ein uns ihre eigenen Erlebnisse hier selbst vorzustellen und somit ihr Weblog kulinarisch interessierten Reisenden zu präsentieren.

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"Einkaufen auf der Alm", oder wenn Einheimische auf die Postalm pilgern ...

Am letzten Wochenende war ich bei herrlichem Wetter und idyllischen Aussichten

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ein wenig im Salzburgischen, genauer in der Region Lammertal, unterwegs. Der Plan war den Wochenendausflug mit einer kleinen Mountainbiketour auf der Postalm - Österreichs größtes zusammenhängendes Almgebiet - ausklingen zu lassen und anschließend mit einem Sprung in den nahen Wolfgangsee die Heimreise anzutreten. Doch ich hatte mich getäuscht, der Sprung ins kühle Nass ging sich einfach nicht mehr aus: die Postalm und v.a. die urigen, authentischen Almhütten hatten es mir angetan.

Die Strobler Hütte, die Erlbacher Hütte, die Seeblick und die Wiesler Hütte - eine echter als die andere. Doch für welche Almwirtschaft soll man sich länger Zeit nehmen, zum rasten & schauen, sich von der Einfachheit der Dinge auf der Alm inspirieren lassen?

Zum Glück hat mir ein Einheimischer vorab den Tipp gegeben unbedingt der Almkäserei auf der Schnitzalm einen Besuch abzustatten und dort gleich Bio- und Almprodukte für zu Hause einzukaufen. Gesagt, getan - und gut war es:

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Die beste Buttermilch seit Jahren, frisch vom Buttermachen abgeschöpft, kombiniert mit einem frischen Käsebrot ist wohl die beste Stärkung die sich Biker und Pilger wünschen können.

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Das bestätigten mir auch die drei sympathischen Damen, die ebendort Halt machten um sich auszurasten und innezuhalten. Die drei Pilgerinnen wirkten tatsächlich sehr entspannt, wohl weil sie die besonderen, besinnlichen Eindrücke am St. Rupert Pilgerweg gerade ein wenig auf sich wirken ließen ...

Ja und dann das Erlebnis "Einkaufen auf der Alm": August-2008-095
Zuerst musste ich mich anstellen (!), soviele Einheimische standen vor der kleinen "Pudel", dem Verkaufspult. August-2008-085

Dann endlich konnte ich selbst einkaufen, 3 x Almkäse (weich, kräftig und in Knoblauch eingelegt),

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ein paar Haus-Würstel & Speck, frisch gebackenes Bauernbrot und unglaublich rahmige Almbutter landeten in meinem Einkaufs-Rucksack. August-2008-086 Verkostet habe ich es mit meinen Lieben daheim auch schon - es schmeckt und riecht als hätte man die Alm mit nach Hause genommen - wie ein Urlaub in Österreich halt ...

Kurz traurig machte mich, dass die "Kaspress-Knödel" nicht zu kaufen waren. So bleibt mir nichts anderes übrig als das nächste freie Wochenende dafür zu nützen der Schnitzhof-Hütte auf der Postalm nochmals einen persönlichen Besuch abzustatten und die genialsten, gebratenen (!) Knödel Österreichs in der Suppe oder mit Kraut auf der Alm selbst zu verspeisen ...

August-2008-093

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Buschenschanken & Tourismusblogs

Buschenschanken sind eine österreichische Spezialität. Vor allem in der Steiermark nennt man bäuerliche Ausschankbetriebe so, in Niederösterreich, Burgenland und Wien bezeichnet man diese gemeinhin als "Heurige" oder "Heurigenlokale.

Heuriger-in-Grinzing

Winzer oder Bauern die einen "Heurigen" betreiben schenken in der Regel "heurigen", selbstproduzierten Wein aus. In Wikipedia ist nachzulesen:

Echte Heurige müssen sich in einem Heurigengebiet und auf einem für die landwirtschaftliche Nutzung bestimmten Betriebsgelände des jeweiligen Hauers befinden[1] und werden bloß saisonal betrieben. Die Öffnungsperiode zeigt ein Hauer an, indem er einen Föhrenbuschen an einer Stange oberhalb des Eingangs deutlich sichtbar anbringt („aussteckt“) - daher der Name Buschenschänke. Sprachgebrauch: [Da-und-dort] ist ausg'steckt oder XY hat seit letztem Wochenende ausgesteckt. Ist die Saison vorbei oder der Wein verkauft, wird der Buschen wieder „eingezogen“. Genial - das ist Biofood pur - sind natürlich die selbstproduzierten Speisen. Günstiger und frischer erfährt man dieses Geschmackserlebnis bäuerlicher Erzeugnisse kaum, nicht einmal in Bio- und Reformläden.

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Doch was haben Tourismusblogs damit zu tun? Beim Recherchieren nach Interessanten Ideen für Eure nächste "Landpartie" mit Freunden oder Euren nächsten Österreich-Kurzurlaub in eine echte, unverfälschte Kultur-Landschaft entdecke ich eine Menge privater Weblogs die über ihre Erlebnisse erzählen.

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Einer davon hat ganz besonders nett sogar eine Serie gestaltet hat, ist Tweezer's Kulinarium. Sehr lesenswert, nicht nur was Buschenschenken betrifft.

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Auf dem Holzweg - in Kärnten und der Steiermark

Die Zirbe ist im Nationalpark Nockberge seit Jahrtausenden beheimatet. Seit hunderten Jahren ist das Zirbenholz in alpinen Bauernstuben als Einrichtung im Einsatz. Letztens konnte ich nach einem spannenden aber doch diskusionsreichen Vortrag von den wohltuenden Wirkungen der Zirbe profitieren und mich herrlich im Schlaf erholen.

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Denn das Kärntner Hochtal setzt auf die gesunde Kraft des Zirbenholzes nicht nur als "Kulisse" in der spektakulären Naturlandschaft der Kärntner Nockberge, sondern auch als gesunde Ausstattung der Zimmer Nockberge Zirben Zimmer in ausgewählten Pensionen, Ferienwohnungen und bei Privatvermietern.

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Meine "Selbsterfahrung" ist auch wissenschaftlich belegt :-) - besagt doch eine aktuelle Studie des „Joanneum Research Graz“, daß Einrichtungen aus Zirbenholz sich wohltuend auf Kreislauf, Schlafqualität und Wohlbefinden auswirken. Eine Nacht im Zirbenzimmer, so die wissenschaftlichen Erkenntnisse, erspart dem Herz rund 3.500 Schläge, was einer Stunde Herzarbeit pro Tag entspricht. Wie auch immer - ich mag den herrlich-intensiven Geruch des Zirbenharzes und ich hatte in jedem Fall einen herrlichen Schlaf im Nockberge Zimmer der Pension Isabella. Und an Holz dieser Kiefernart besteht zudem kein Mangel, verfügen die Nockberge doch über einen der größten zusammenhängenden Zirbenbestände des Alpenraums.

Doch nicht nur in Kärnten "geht" man den Weg mit Holz. Fährt man über die Passstraße der Turracher Höhe in Richtung Steiermark OeW-007 "muss" man zwar zuerst noch herrliche Gebirgsforellen aus der Zucht des Gasthofs Brunnach-Hofs erstehen (Ist es gerade nicht Samstag bleibt einem fast nichts anderes übrig, dort selbst im Gasthaus eine zu verspeisen).

Doch dann fährt man OeW-011 an allerhand "Hölzernem" vorbei OeW-012 und landet schließlich direkt nach einer Menge Natur auf der Steirischen Holzstraße OeW-015.

Auch in der waldreichen steirischen Region Murau hat Holz eine jahrhundertealte Tradition: als Bau- und Werkstoff, als Energielieferant, als Musikinstrument oder als Objekt der bildenden Kunst. Holz ist hier Wirtschaftsfaktor und Kulturträger zugleich. Was also seit Generationen als Selbstverständlichkeit gilt, wird seit einigen Jahren belebt, gepflegt und präsentiert. Die Entwicklung der Region Murau zur "Holzwelt" begann 1988 als das Holzmuseum in St. Ruprecht seine Pforten öffnete. OeW-0201

Man beschloss die Holzmuseumsidee auf die gesamte Region zu übertragen und gründete schließlich 1989 die "Steirische Holzstraße". Dieser "Holzpfad" führt mittlerweile durch 24 Gemeinden und verbindet die zahlreichen historischen und modernen Holzobjekte der Region.

Doch der wahre Grund warum ich hier im kulinarisch Reisen Blog diese Holzgeschichte schreibe ist natürlich ein steirisch-kulinarischer. Nämlich, daß auf ebendieser Holzstrasse auch die älteste Gaststätte der Steiermark zu finden ist. OeW-037. Das besondere daran ist, daß den Besucher hier eine Reise durch die Jahrhunderte erwartet: OeW-028 es gibt eine Speisekarte mit herrlichen Rezepten vom 14. bis zum 21. Jahrhundert. Nicht nur von der Idee her etwas herausragendes, mir blieb das gemütliche Wirtshaus auch wegen des gemütlichen Kachelofens, dem historischen Tonnengewölbe aber vor allem aufgrund der großartigen Küchenleistung besonders in Erinnerung.

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Sind wir nicht alle Kuh-Liebhaber?

Nein, heute meine ich weder etwas anzügliches noch geht es um Bio-Beef und Entrecote vom Hochlandrind. Es geht ganz einfach um sie, Resi oder Fanni. Wie immer man sie auch nennen mag - sind sie nicht bezaubernd anzuschauen?

Muh-Kuh in Maria Alm

Aber nicht nur Kühe bevölkern unsere Almen. Wussten Sie, daß 18.000 Kühe, Schafe, Ziegen und Pferde z.B. auf 2.600 Tiroler Almen herumstehen? Oder dass jede Kuh am Tag rund 100 m² Almwiese abgrast? Stellen Sie sich vor welche Menge an Futter dies in 120 Almtagen wohl ist. Und durch diese äusserst delikate Mischung edelster Almblumen und Wiesenkräuter wird entsteht herrliche österreichische Milch. Grundlage für allerlei Köstlichkeiten, erinnern Sie sich zum Beispiel an ihr letztes Glas Buttermilch, dass sie auf einer der vielen bewirtschafteten Alm-Hütten getrunken haben. Einzigartig. Oder eine echte Bauernbutter, am besten auf einem frischen Laib Holzofenbrot gestrichen mit einer Scheibe Bergkäse aus silofreier Alm-Rohmilch ...

Genug geträumt.

Den Tag an dem Mensch und Tier wieder ins Tal zurückkehren, feiert man in Tirol seit Jahrhunderten. Ich gebe zu - mancherorts möge das eine oder andere bereits ein wenig "inszeniert" wirken, gelegentlich sogar sein! Im Tiroler Ort Jerzens ist es am zweiten Samstag im September wieder so weit - und dort ist alles garantiert "unverfälscht": Die Kühe kommen nach Hause, nachdem sie zweieinhalb Monate auf der Alm verbracht hatten. Die Kuhglocken läuten und ein ganzer Ort – samt seinen Gästen – ist auf den Beinen und feiert die Rückkehr der Tiere.

Auf der Alm hat alles seine Ordnung. Deshalb ist auch genau geregelt, welche Kuh welchen Kopfschmuck ("Proscht" genannt) tragen darf. Als Senner der Jerzener Tanzalm kennt Toni Schöpf alle Tiere genau und ist deshalb am Ende der Saison auch der „Unparteiische“, der die Kühe für den Almabtrieb auszeichnet.

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Und so wählt er den "Stoßproscht" für die imposanteste Kuh. Der "Milchproscht" wird an die Kuh mit der besten Milchleistung vergeben. Und dann gibt es noch den Proscht für die schönste Graue, beziehungsweise die schönste Braune. Weil auch immer die zweiten Plätze belohnt werden, sind es schließlich acht Kühe, die die Herde anführen dürfen.

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Der ganze Ort feiert, man isst Kasknödel und frisch gebackene Kiachln mit Preiselbeeren, Zucker oder Schlamperkraut. Die Musi spielt, das Bier fließt. Am nächsten Tag geht es übrigens weiter, denn da findet der Jerzener Kirchtag statt. Umrahmt von einem feierlichen Festgottesdienst und einer Feldmesse gibt es Schützenfest und Volkstanzen. Der Almabtrieb in Jerzens ist keine Show, sondern ein farbenprächtiges Stück bäuerlichen Lebens.

Einen sehr guten Überblick über Almabtriebe in Tirol hat nun die Tirol Werbung zusammengestellt, am besten gefällt mir der "Almabtrieb in weiß" aus Tarrenz, die Schafschiede ist ein Almabtrieb der Schafe. Aber auch hier muss man nicht ganz auf Kühe verzichten, gibt es doch ein Kuhlotto. Während das Tier grast, gilt es in einem abgegrenzten und durchnummerierten Feld zu erraten, wo die Kuhflade hinfallen wird. Wer richtig tippt, kann € 1.000,- gewinnen und sich seinen Urlaub finanzieren. Ist doch genial, oder?

Nachtrag: Auf vielfachen Wunsch gibt es hier einen Überblick über alle "offiziellen" Almabtriebe2008 (pdf, 201 KB)in Österreich.

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Wien und seine Fiaker bekommen Konkurrenz ...

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Karl Heinz Jeller hat ein wunderschönes Foto in seinem Blog textalisch untermalt.

Wien: Sightseeing-Tour im knallroten Oldtimer-Bus


Dem ist wohl nichts hinzuzufügen ...

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