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Und ich war noch nie...
.... dringender Nachholbedarf!
Martin Schobert - 6. Nov, 21:38
Traumjob in Kaprun ...
... dort arbeiten wo andere urlauben. Klingt genial....
Martin - 6. Nov, 21:36
Kaprun ist super
Nun in Kaprun war ich auch schon - allerdings mit dem...
Kaprun Urlauber - 6. Nov, 18:16
Aktion verlängert?
Ah wurde die Aktion doch verlängert? Dachte nur...
Jürgen Liechtenecker - 4. Nov, 10:47
Hausmannskost
In dieser Region war ich bereits ein paar mal unterwegs....
Michael - 22. Okt, 08:25
Kojiro
Auch wenn Euer Eintrag etwas älter ist, vielleicht...
Niki M. - 8. Okt, 17:04
Ich glaube, das schaut...
Ich glaube, das schaut wie Salzburger Nockerl aus...
Emanuel - 5. Okt, 13:52
Animelles sind Stier-...
Animelles sind Stier- oder Hengsthoden. Noch nichts...
Emanuel - 5. Okt, 13:51

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Alle Beiträge von Reinhard Lanner

Tennengauer Almkäse

Dass Österreich ein Genussland ist, das wissen alle Österreicherinnen und ihre Männer sowieso. Auch viele Gäste schätzen die Kulinarik während ihrer Ferientage in einem der Bundesländer.

Die "Genussfabriken" bzw. Bauern sind, wie in anderen Branchen auch, klein- und kleinst strukturiert. Mehr als hundert Regionen mit besonderen Angeboten sind unter dem Titel Genuss Region Östereich zusammengefasst.

Mit dem Tennengauer Berglamm und dem Tennengauer Almkäse zählt das Salzburger Lammertal und Salzachtal zu den gefragten Pilgerstätten der Genuss-Spechte.

Natürlich werden die Produkte in den hervorragenden Restaurants verarbeitet und präsentiert.

In diesem Post möchte ich gerne die Produzenten würdigen. Diejenigen, die aus dem regionalen Kreislauf von sinnvoll betriebener Landwirtschaft heraus, die Milch zu exzellenten Käsesorten verarbeiten.

Manchen Käse kann man ab Hof mitnehmen, manchen muss man sich sprichtwörtlich erwandern, denn diese gibt es nur auf der Alm.

Wieviel Liter Milch benötigt man für einen Käse? Sollte man Käse im Kühlschrank halten? Kann man die Rinde auch essen?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es zum Beispiel bei einer Wanderung mit dem Käsesommelier.

Eine Übersicht über Produzenten von Heumilch- oder Ziegenkäse in Kombination mit ausgewählten Rad- oder Wanderrouten sind ebenfalls hier zu finden.

Kleiner Veranstaltungstipp:
Im Rahmen eines kleinen Käsefestes präsentieren alle Produzenten ihre Käsesorten auf der Karalm, St. Martin am Tennengebirg.
Termin: Sonntag, 19. Juli ab 11.00 h

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Pfefferkorn Innsbruck

Snowhite

Eigentlich wollte ich ja ins "Maquin". Hab vor 3 Jahren von deren Koch einige gute Tipps bekommen.
Und laut Internet muss das ja irgendwo sein, in der wunderbaren, vorweihnachtlichen Innenstadt von Innsbruck.
Fehlanzeige. Maquin? Wie? Gibt´s hier nicht. Kenn ich nicht.
Dann, endlich: Ja, kenn ich aber das heißt jetzt Pfefferkorn.

Schwups und rein. Beim Eingang ein schöner Blick in die Bar, ein freundlicher Mann - offensichtlich der Geschäftsführer, Pächter, Eigentümer? - begrüßte uns überaus herzlich.

Tisch

Das Restaurant im ersten Stock ist sehr offen gehalten. Es bietet einen Stil-Mix zwischen gediegen und sportlich leger. Man hört viel Tiroler Dialekt, offensichtlich ein Lokal das auch von den Einheimischen geschätzt wird.

Fischplatte

Die Karte ist abwechslungsreich, das Service ausgezeichnet, will heißen: fachlich kompetent und unaufdringlich freundlich.
Wenn alles andere auch so schmeckt wie die Fischplatte, dann verdient der Koch die eben erhaltenen Haube im Gault Millau 2009 (14P) auf jeden Fall.

Fazit: Absoluter Tipp in Innsbruck!

pfefferkorn
Seilergasse 8
6020 Innsbruck

Tel. +43 (512) 565 444
Fax. +43 (512) 565 444 30
innsbruck@pepper.at

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Das Auge isst mit...

Das "Auge" könnte aufgrund der Dreharbeiten auf der Bregenzer Seebühne für den aktuellen James Bond Film durchaus als österreichisches Symbol an Bedeutung gewinnen.

Beim Restaurantbesuch jedenfalls, beurteilt das Auge noch vor der Nase und den Geschmacksknospen auf der Zunge.

Angkana-Goldmedaille

Österreich hat vor wenigen Wochen eine Olympiasiegerin im Bereich visuelle, kulinarische Genüsse bekommen.

Genauer gesagt ist es Angkana Neumayer, die bei der Olympiade der Köche in Erfurt die Goldmedaille eroberte. Unter mehr als 1 600 Teilnehmern in rund 15 Kategorien überzeugte Angkana die Jury in der Kategorie "Schaustücke kalte Küche".

Detailaufnahme
5 Tage & Nächte beinahe ununterbrochen Gemüse schnitzen fordert nicht nur körperlich sondern auch psychisch.
Das gewählte Thema "Thai Heritage" präsentierte Figuren aus der thailändische Mythologie, verziert mit Blumen und weiteren Dekoelementen.

Angkana lebt mit ihrem Mann Alex seit 10 Jahren im schönen Salzburger Gasteinertal. Ihr Können gibt sie im Rahmen von Kursen in nahezu ganz Österreich an interessierte Hobby- und Berufsköche weiter.

Melone

Karl Binder vom Quellenhotel Bad Waltersdorf, die Küchenkünstler vom Grandhotel in Wien, Gasthof Sonne in Bezau, dem Thermenhotel Stoiser in Loipersdorf oder dem Hotel Weiter in Graz sind nur einige von Angkanas Eleven.

Gemeinsame Kochkurse und Gemüseschnitzen gewinnen auch im Segment Seminare & Trainings an Bedeutung. Um es bis zur Goldmedaille zu bringen, braucht es natürlich Geduld und überdurchschnittliches Talent, ein paar Grundtechniken kann jedoch Jedermann an einem Nachmittag erlernen.

Ein schön verzierter Tisch und ein liebevoll gestaltetes Teller ist wohl die bezauberndste Art zu sagen: Ich freue mich, Sie als unseren Gast verwöhnen zu dürfen.

Interessierte finden Kurstermine, Tipps und Anleitungen auf der Webseite von Angkana & Alex Neumayer.
www.kochenundkunst.at

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Ich lebe um zu kochen

Gamsjagatage

Gestern hatte ich mit Martina & Anni - dem charmanten Organisationsteam der Gamsjagatage - eine Verabredung um Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Gamsjagatagen und dem Lammertaler HeuART Fest zu diskutieren.

Für besondere Gespräche sucht man oft besondere Orte. Wir trafen uns genau am Scheitel zwischen Salzkammergut und Lammertal - beim Berggasthof Zum Hias in Russbach.

Carpaccio

Aus dem Dorfzentrum von Russbach läuft eine Seitenstraße in Richtung Bodenberg und schlängelt sich rund 1 km zum Gasthof. Von dort genießt man einen wunderbaren Rundblick vom Gamsfeld bis zum Hornspitz.

Die verfeinerte, bodenständige Küche ist das Aushängeschild des Restaurants. Mit Fohlenspezialitäten ernten die Küchenchefs Begeisterung. Und auch Kritik.

Hartl Rettenbacher erzählte mir, er hatte den ersten Kontakt mit Pferdefleisch vor mehr als 20 Jahren bei einem Seminar in Südtirol.
Die erworbenen Fähigkeiten konnte er jedoch bei seinem damaligen Arbeitgeber - dem Weißen Rössl am Wolfgangsee - nicht umsetzen.

Als dann - gemeinsam mit Katharina, seiner Frau - der Weg in die Selbstständigkeit führte, holte er die Rezepte wieder aus der Schublade. Regionale Züchter liefern das Fleisch, der Küchenchef verarbeitet dieses zu Tartare, Rouladen, Filets und vieles andere.

Viele Besucher sind begeistert und besuchen den Gasthof mehrmals jährlich, gibt es doch ganzjährig Pferdespezialitäten auf der Karte. Manche Gäste, vor allem Mädchen, sind verwundert und irritiert wenn sie diese Speisen auf der Karte finden.

Reitpferde sind die Auslese aus der Zucht, die würden aus rein wirtschaftlichen Überlegungen der Züchter nicht geschlachtet erklärte mir Hartl Rettenbacher.

Stressfreie Tierhaltung auf den Almen sowie eine schonende Schlachtung sind laut Hartl Rettenbacher die wichtigsten Grundvoraussetzungen für ein gelungenes Essen, ... ich muss dann nur mehr ein bisserl salzen und pfeffern ...

Zum-Hias

Hartl & Alexander Rettenbacher

Abschlussfrage an Hartl Rettenbacher:
Was unterscheidet dich von einigen deiner Kollegen?

Antwort:
Ich lebe um zu kochen.

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